Pianistin Manon Mullener erhält Swiss Jazz Award 2026
Moderner Jazz mit afro-kubanischen Einflüssen: dafür steht die Solopianistin, Bandleaderin und Komponistin Manon Mullener. Für ihre Leistungen erhält sie am 2. Juli im Rahmen des Festivals JazzAscona den Swiss Jazz Award 2026.
(Keystone-SDA) Manon Mullener tritt international auf, «auf den wichtigsten Jazzbühnen weltweit» und zählt zu den «prägenden Persönlichkeiten der Schweizer Jazzszene», schrieben die Verantwortlichen am Donnerstag in einer Mitteilung.
Bereits im Alter von vier Jahren hat Mullener mit dem Klavierspiel begonnen. Mit 17 Jahren hat sie sich in Havanna dem Jazz und den afro-kubanischen Musiktraditionen zugewandt und anschliessend in Bern an der Hochschule der Künste studiert. 2022 hat sie den internationalen Sofia-Award gewonnen. Geboren wurde sie 1997 in Freiburg, in eine Musikerfamilie.
Ihr Debütalbum war 2019 «Reflejos». Anschliessend gründete sie das Manon Mullener 5tet, das modernen Jazz mit afro-kubanischen Einflüssen verbindet. Es folgte das Album «Insomnia» (2023), mit dem das Ensemble auf eine internationale Tournee ging. Im letzten Jahr erschien das jüngste Album «Stories». Zudem ist Mullener 2025 am JazzAscona aufgetreten.
Der Swiss Jazz Award wird seit 2007 vergeben und zeichnet aufstrebende wie auch etablierte Musikerinnen und Musiker aus, die auch international auftreten. Letztes Jahr ging der Preis an die gebürtige Albanerin Elina Duni. Das Festival JazzAscona findet dieses Jahr vom 25. Juni bis 4. Juli statt.