36 Millionen Franken für Haiti
Bis 2012 wird die Schweiz insgesamt 36 Mio. Fr. in Haiti investieren, hauptsächlich in den Wiederaufbau und die Sanierung der Grundinfrastruktur. Dies hat der Bundesrat am Mittwoch beschlossen.
Im Fokus steht der Wiederaufbau zerstörter Schulen und Spitäler sowie von Trink- und Abwasseranlagen. Die Schweizer Hilfe soll auch der Entwicklung in den ländlichen Regionen und der Ernährungssicherheit dienen.
Der Einsatz und die Aktivitäten der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) werden mit den Bemühungen der internationalen Gemeinschaft und der haitianischen Regierung koordiniert.
Das Erdbeben der Stärke 7 auf der Richterskala, das am 12. Januar Port-au-Prince und andere Städte der Region verwüstete, forderte 220’000 Todesopfer und 300’000 Verletzte. Zahlreiche grundlegende Infrastruktur-Einrichtungen wurden zerstört.
Die Schweizer Hilfe wird im Rahmen bereits bewilligter Rahmenkredite finanziert. Die Gelder für Haiti gehen damit zulasten des Kredits für humanitäre Hilfe 2006 (20 Mio. Fr.) und des Kredits für Entwicklungszusammenarbeit 2008 (15,9 Mio. Fr.).
Neben diesen 35,9 Mio. Fr. kommen weitere 55 Mio. aus der Schweiz, die von der Glückskette gesammelt wurden.
swissinfo.ch und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch