IKRK-Mitarbeiter in Kongo entführt
Seit letzten Donnerstag sind acht Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) in der Demokratischen Republik Kongo in der Hand von Rebellen. Unter den Entführten befindet sich auch ein Schweizer.
Das berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf mehrere Quellen.
Die Mitarbeiter des IKRK seien auf dem Rückweg von einem Einsatz von Mitgliedern der Mai-Mai-Miliz angehalten worden, sagte eine humanitäre Quelle aus der Region zur französischen Nachrichtenagentur AFP.
Die Milizen hätten die IKRK-Mitarbeiter anschliessend gezwungen, ihnen an einen Ort südlich von Bukavu zu folgen, dem Hauptort Süd-Kivus, einer Region im Osten Kongos.
Gemäss der Quelle, die anonym bleiben wollte, befinden sich unter den Entführten unter anderen ein Schweizer und zwei kongolesische Fahrer.
Auch ein IKRK-Mitarbeiter der Demokratischen Republik Kongo bestätigte gegenüber AFP die Entführung. Verhandlungen mit den Mai-Mai-Milizen zur Freilassung der Geiseln seien im Gang, sagte er. Der Grund der Entführung sei nicht bekannt, Lösegeldforderungen lägen keine vor.
swissinfo.ch und Agenturen
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