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Nationalbank-Chefs verdienten mehr

Die Mitglieder von Geschäftsleitung und Bankrat der Schweizerischen Nationalbank (SNB) haben im vergangenen Jahr mehr verdient. Die drei Mitglieder des Direktoriums erhielten Vergütungen von je über 1 Mio. Franken.

Dieser Inhalt wurde am 08. April 2010 - 13:49 publiziert

Der auf Ende 2009 zurückgetretene Direktoriumspräsident Jean-Pierre Roth erhielt rund 1,22 Mio. Franken, das sind fast 160'000 Fr. oder 15% mehr als im Vorjahr. Das geht aus dem Geschäftsbericht der SNB hervor.

Weil Roth während sechs Monaten nach Austritt bei der SNB nicht für eine Bank tätig werden darf, steht ihm zudem eine Entschädigung von sechs Monatslöhnen zu. Ferner erhielt er ein Abschiedsgeschenk in der Höhe von 71'000 Franken.

Die beiden übrigen Direktionsmitglieder, Philipp Hildebrand und Thomas Jordan, bezogen 2009 je 1,02 Mio. Franken, rund 36'000 Franken mehr als im Vorjahr.

Bankrats-Präsident Hansueli Raggenbass erhielt seine Arbeit mit 150'600 Franken vergütet, damit bezog er gut 20'000 Franken mehr als im Vorjahr. Insgesamt stiegen die Bezüge im nun elfköpfigen Gremium von 576'400 auf 701'200 Franken.

Zum Vergleich: Credit-Suisse-Boss Brady Dougan erhielt für 2009 einen Lohn von knapp 20 Mio. Franken. Dazu kommen noch 71 Mio. Franken aus einem mehrjährigen Bonusprogramm. Zusammen macht das die stolze Summe von 91 Mio. Franken.

swissinfo.ch und Agenturen

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