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Schweiz schliesst Botschaft in Bangkok

Nach der neuesten Gewaltwelle hat die Schweiz ihre Vertretung in der Hauptstadt aus Sicherheitsgründen geschlossen. Das Schweizerische Aussenministerium rät weiter von Reisen nach Bangkok ab.

Die gewaltsamen Konfrontation zwischen Oppositionellen und Sicherheitskräften sind in Bangkok weiter gegangen. Die ganze Nacht auf Samstag waren in der thailändischen Hauptstadt Gewehrsalven zu hören. Die Zahl der Toten stieg auf 16.

Angesichts der Unruhen in Bangkok hatten die USA am Donnerstag ihre Botschaft geschlossen. Auch die Schweizer Vertretung, die sich in unmittelbarer Nähe des von den Demonstranten besetzten Geschäftsviertels befindet, wurde aus Sicherheitsgründen geschlossen.

Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) rät von Touristen- und anderen nicht dringenden Reisen in die thailändische Hauptstadt ab. Flugtransite via Bangkok seien dagegen weiterhin möglich.

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte die Konfliktparteien zu einem Ende der Gewalt auf. Er beobachte die zunehmende Gewalt und Spannungen mit «wachsender Sorge», erklärte Ban in New York.

Seit März kamen bei Zusammenstössen zwischen Regierungstruppen und Rothemden mindestens 40 Menschen ums Leben, mehr als 1100 weitere wurden verletzt.

swissinfo.ch und Agenturen

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