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Zürich (awp) - Der Privatbankier Ivan Pictet glaubt nicht, dass der Druck auf das Schweizer Bankgeheimnis nachgelassen hat. "Was den legislativen Druck angeht, steht das Schlimmste noch bevor", sagte der per Ende Juni abgetretene Teilhaber der Privatbank Pictet & Cie in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin "Bilanz" (Ausgabe 13/2010).
So wolle die internationale Financial Action Task Force Steuerhinterziehung zur Straftat erklären, was direkte Auswirkungen auf die Schweiz hätte, sagte Pictet. Daneben gestalteten sich die Verhandlungen mit der EU für das Doppelbesteuerungsabkommen extrem schwierig. Und in den USA herrsche eine "Hysterie gegenüber Steuersündern", die für die anstehenden Kongresswahlen ausgeschlachtet werde.
Der Schweiz rät Pictet, ihre Position "eisern und ohne Komplexe" zu verteidigen: "Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen von der Hegemonial-Attitüde vor allem Deutschlands und Frankreichs." Für die Verhandlungen mit der EU solle sich die Schweiz dagegen England als Verbündeten suchen.
Seine Bank wisse heute nicht genau, ob ihre Kunden ihre Gelder versteuern. Das sei auch deren Privatsache. Ein Kundenattest zur Steuerehrlichkeit schliesst Pictet als eine "Zumutung" aus. "Ich verstehe auch nicht, warum Schweizer Banken die Zöllner für andere Länder sein sollten."
tp/cc

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