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MOSKAU (awp international) - Wegen zu hoher Benzinpreise droht das russische Kartellamt mehreren heimischen Öl-Grosskonzernen mit hohen Geldbussen. Wie die Moskauer Wirtschaftszeitung "Wedomosti" am Donnerstag berichtete, leitete die Behörde Strafverfahren gegen die Staatskonzerne Rosneft und die Gazprom-Tochter Gazprom sowie Lukoil ein. Im Visier seien auch das russisch-britische Gemeinschaftsunternehmen TNK-BP sowie die russischen Konzerne Surgutneftegas und Baschneft, schrieb das Blatt.
Das Kartellamt hatte bereits 2008 und 2009 Rosneft, Lukoil, Gazprom Neft und TNK-BP zu Geldbussen in Höhe von einem Prozent des Jahresumsatzes verurteilt. Die Konzerne mussten aber letztlich nur eine eher symbolische Strafe zahlen. Nun könnte auf die vier Unternehmen eine Geldbusse von jeweils 9 Prozent des Jahresumsatzes zukommen.
Unterdessen drohte Regierungschef Wladimir Putin dem Staatskonzern Gazprom Konsequenzen an, sollte der Monopolist den unabhängigen Gasförderern den Zugang zu seinem Gastransportsystem weiter verwehren. Er mahnte Gazprom zu "effektiverer Arbeit" und forderte mehr Investitionen in das Gaspipelinesystem. Im Vorjahr hatte Gazprom beim Gasexport nach Europa Einbussen von etwa 1,5 Prozent auf 138,6 Milliarden Kubikmeter hinnehmen müssen. 2009 lagen die Gasausfuhren bei 140,7 Milliarden Kubikmetern und 2008 waren es noch 158,8 Milliarden Kubikmeter./am/DP/dc

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