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HAMBURG (awp international) - Die von vielen Experten erwartete Übernahme des Fondsdienstleister Dekabank durch die deutschen Sparkassen steht einem Pressebericht zufolge kurz bevor. Die Landesbanken, die bisher über eine Zwischengesellschaft 50 Prozent der Deka besitzen, planen, ihren Anteil auf eine Sperrminorität von 25 Prozent plus einer Aktie zu senken, wie das "Manager Magazin" vorab aus seiner aktuellen Ausgabe (Erscheinungstag 19. März) berichtet. Die Übernahme der Deka-Mehrheit durch die Sparkassen wird seit einiger Zeit erwartet, nachdem der seit Mitte 2009 amtierende LBBW-Vorstandschef Hans-Jörg Vetter angekündigt hatte, den Dekabank-Anteil seines Instituts von momentan knapp 15 Prozent deutlich zurückfahren zu wollen.
Um zu verhindern, dass Vetter eine Kontrollprämie einstreichen kann, wenn er den Sparkassen zur Mehrheit an der Deka verhilft, wollen WestLB, NordLB & Co. ihren Anteil nun ebenfalls verringern, wie es in dem Bericht weiter heisst. Nun soll voraussichtlich der gemeinsame Besitz aller Staatsinstitute an der Deka auf ein Viertel reduziert werden. Gemeinsam mit Sparkassen-Präsident Heinrich Haasis hat Vetter bereits die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte beauftragt, ein Gutachten zum Firmenwert der Deka zu erstellen. 4,5 Milliarden Euro soll das Fondshaus demnach wert sein.
Mögliche Käufer im Sparkassenlager sind der Ostdeutsche Sparkassenverband, der seinen Anteil von knapp 2 auf 10 Prozent aufstocken will, sowie der hessische Verband. Dessen Präsident Gerhard Grandke will mit einer Aufstockung seiner Anteile verhindern, dass die Sparkassen die Deka mit der Landesbank Berlin fusionieren und die Zentrale in die Bundeshauptstadt verlegen könnten. Angesichts der angespannten Bilanzsituation vieler Sparkassen diskutierten Haasis & Co. allerdings noch eine Alternative: So könnte das Kapital der Deka herabgesetzt und die so frei werdenden Mittel könnten an die Landesbanken ausgeschüttet werden./zb/tw

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The citizens' meeting

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