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Pro Juventute

Die öffentlich-rechtliche Stiftung "Pro Juventute" bewegt sich in einem traditionellen Bereich der Stiftungsaktivitäten.

Dazu gehört die Familienpolitik, zum Beispiel die familienexterne Kinderbetreuung.

Als Fallbeispiel für eine Stiftung in einem öffentlich-rechtlichen Bereich zitiert die Länderstudie über das Stiftungs- und Wohltätigkeitswesen des Verbandsmanagement Instituts (VMI) "Pro Juventute". Gemäss Verfassung gehört die Familienförderung zwar zu den Sozialaufgaben. "Doch der Staat hat sich in diesem Bereich zu lange auf alte Gesellschaftsvorstellungen gestützt", fasst die VMI-Studie zusammen, "weshalb sich im Lauf der letzten Jahrzehnte der Alltag für Familien in der Schweiz immer schwieriger gestaltete".

Pro Juventute hat daraufhin Aufgaben des Staats übernommen, und vor 27 Jahren mit der Gründung von Tagesfamilien-Vereinen begonnen. Damit sollten die Angebote von Tagesbetreuung von Kindern verbessert werden.

Denn der Staat respektive die im Erziehungswesen autonomen Kantone und Gemeinden konnten zumindest in der Deutschschweiz bis heute weder einheitliche Tages-Kindergärten noch eine übergeordnet geregelte schulische Ganztagesbetreuung einführen, wie dies in der lateinischen Schweiz oder im Ausland üblich ist. Bis 2001 liessen sich dank Pro Juventute über 4800 Tagesmütter und 9000 Kinder gegen Haftpflicht und Unfall versichern.

Pro Juventute koordiniert die Zusammenarbeit von 150 Tagesfamilienvereinen im Land. Die öffentliche Hand hat im Bereich der Familienförderung längst "die Meinungsführerschaft an private Organisationen wie Pro Juventute abgegeben", schreibt die Studie.

swissinfo, Alexander Künzle

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