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PSP 9 Mte: Liegenschaftsertrag steigt um 4,1% - Ausblick bestätigt

Dieser Inhalt wurde am 13. November 2009 - 08:10 publiziert

Zug (awp) - Die PSP Swiss Property AG (PSP) hat im dritten Quartal den Fokus auf die Optimierung und die Bewirtschaftung des Immobilienportfolios und die Weiterentwicklung der Areale ins Zentrum der operativen Tätigkeit gerückt. Zwar hat die Gruppe mehrere Akquisitionsmöglichkeiten geprüft, zu einem Abschluss kam es aber nicht. PSP hält an der Prognose für das Geschäftsjahr 2009 fest.
Der Liegenschaftsertrag erhöhte sich um 4,1% auf 200,1 (192,4) Mio CHF. Die Zunahme habe vor allem aus dem Leerstandsabbau im Vorjahr, höheren Mieten und der Auflösung von nicht mehr benötigten Delkredererückstellungen resultiert. Zudem habe die Bereinigung einer Bilanzposition nach Schlussverhandlung eines bisher pendenten Mietverhältnisses den Ertrag positiv beeinflusst, wie das Immobilienunternehmen am Freitag mitteilte.
Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA ohne Liegenschaftserfolge erhöhte sich um 6,4% auf 168,1 (157,9) Mio CHF. Den Reingewinn verbesserte PSP um 8,5% auf 162,9 (150,2) Mio CHF, ohne Liegenschaftserfolge resultierte unter dem Strich gar eine Steigerung von 9,7% auf 103,2 Mio CHF. Der Reingewinn ohne Liegenschaftserfolge bildet auch die Basis für die Gewinnausschüttung.
Mit dem Zahlenset hat PSP die Erwartungen der Analysten in etwa getroffen. Der AWP-Konsens liegt für den durchschnittlichen Liegenschaftsertrag bei 201,0 Mio, für den EBITDA vor Neubewertungen bei 165,4 Mio CHF und für den Reingewinn bei 104,6 Mio CHF.
Die Leerstandsquote betrug per Ende September 2009 9,2%. Davon seien 2,3 Prozentpunkte auf laufenden Sanierungsarbeiten an diversen Liegenschaften zurückzuführen, so PSP.
Das Immobilienportfolio umfasste per Ende September 182 Büro- und Geschäftshäuser sowie sieben Areale mit Entwicklungsprojekten. Der Bilanzwert des gesamten Portfolio betrug per Ende September 5,19 Mrd CHF (Ende 2008: 5,15 Mrd). PSP hat im dritten Quartal sieben Eigentumswohnungen in Wädenswil für 7,6 Mio CHF verkauft. Nach dem Bilanzstichtag hat PSP zudem in Rapperswil eine Immobilie für 43,9 Mio CHF verkauft.
Die Finanzierungsbasis sei in der Berichtsperiode durch die vorzeitige Refinanzierung einer fälligen Kreditlinie und der Erhöhung des bestehenden Konsortialkredits von 150 Mio CHF auf 400 Mio CHF weiter gestärkt worden, heisst es weiter. Die unbenutzten Kreditlimiten betrugen Ende September 540 Mio CHF.
Bei den laufenden Entwicklungsprojekten ist PSP auf Kurs. Für das Projekt auf dem Hürlimann-Areal in Zürich erwartet das Unternehmen die Baubewilligung im vierten Quartal 2009. Der Umbau des "Kesselhauses" sei im 2011 geplant. In Wädenswil erfolgte der Baustart für die Überbauung "Refugium" im Oktober 2009.
Mit einem Eigenkapital von 2'67 Mrd CHF per Ende September und einem zinspflichtigen Fremdkapital von 2,04 Mrd CHF oder 38,6% der Bilanzsumme sei die Kapitalstruktur im Branchenvergleich sehr stark, schreibt das Immobilienunternehmen. Die Eigenkapitalquote betrug 50,6%. Das Eigenkaptial pro Aktie (NAV) stieg damit auf 63,33 CHF, was gegenüber Ende 2008 einer Zunahme von 2,4% entspricht
Für das gesamte Geschäftsjahr 2009 hält PSP Swiss Property an der bereits früher kommunizierten Prognose fest. So soll das EBITDA ohne Liegenschaftserfolge bei 215 Mio CHF zu liegen kommen. Bei der Leerstandsquote per Jahresende wird mit rund 8% gerechnet.
are/cf

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