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RhB-Wagen möglicherweise in Schlucht gestützt

(Keystone-SDA) In Graubünden hat sich am Mittwoch laut Polizei ein schweres Zugunglück ereignet. Ein Zug der Rhätischen Bahn fuhr zwischen Tiefencastel und Solis auf einen Erdrutsch auf, entgleiste und stürzte vom Trassee. Möglicherweise stürzten Wagen in die Schinschlucht.

Die Lage bei Tiefencastel war am frühen Mittwochnachmittag unübersichtlich. Weder bei der Kantonspolizei Graubünden noch bei der Medienstelle der Rhätischen Bahn lagen gesicherte Informationen über das Zugunglück vor.

Bilder auf Online-Medien zeigen, dass Zugwagen von einem Erdrutsch getroffen wurden, entgleist und möglicherweise in die Schinschlucht gestürzt sind. Die knapp zehn Kilometer lange Schlucht liegt zwischen Tiefencastel und Sils im Domleschg.

Die Rettungskräfte sind mit einem Grossaufgebot von 50 bis 100 Leuten im Einsatz. Mindestens vier Rettungshelikopter fliegen, etwa zwei Dutzend Rettungsfahrzeuge sowie Taucher sind vor Ort.

Über Verletzte lagen am frühen Nachmittag noch keine Angaben vor. Der Bahnunfall ereignete sich um etwa 13 Uhr, als der Zug von St. Moritz nach Chur unterwegs war. Der Unglücksort liegt etwa einen bis zwei Kilometer nach Tiefencastel.

Wegen des Unglücks ist die Bahnstrecke von Chur nach St. Moritz im Oberengadin zwischen Thusis und Tiefencastel unterbrochen. Bahnersatzbusse wurden laut Bahnverkehrsinformation aufgeboten.

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