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MÜNCHEN (awp international) - Die Schaeffler-Gruppe hält am umstrittenen Continental-Aufsichtsrat Hans Rolf Koerfer fest. "Warum sollen wir Herrn Koerfer aus dem Aufsichtsrat nehmen?", fragte Schaeffler-Geschäftsführer Jürgen Geissinger im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagausgabe). "Er leistet in dem Gremium gute Arbeit im Interesse der Continental AG." Es hätten sich einige Aktionäre offenbar auf Koerfer eingeschossen. "Das ist aber kein Grund, Herrn Koerfer aus dem Gremium zurückzuziehen."
Koerfer habe sich durch einen rüden Ton gegenüber den Arbeitnehmervertretern in die Kritik gebracht, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Zeugen. "Der hat die Arbeitnehmer behandelt wie den letzten Dreck", zitiert das Blatt einen Aufseher von der Kapitalseite. Denn auch unter den Vertretern der Kapitalseite sei Koerfer umstritten. Nur die Vertreter von Schaeffler und der frühere Industriepräsident Hans-Olaf Henkel unterstützten den Familien-Vertrauten. Bei den Banken, die grosse Teile des Conti-Kaufs finanzierten, werde Koerfers Verbleib im Conti-Aufsichtsrat dagegen kritisch gesehen.
Dem engen Schaeffler-Vertrauten und Rechtsanwalt Koerfer wurden im Zusammenhang mit der Conti-Übernahme durch Schaeffler Interessenskonflikte vorgeworfen. Als Kompromisslösung wurde Linde-Chef Helmut Reitzle zum Aufsichtsratsvorsitzenden ernannt.
Zwischen beiden Unternehmen gibt es Spannungen, seit das fränkische Familienunternehmen Schaeffler im Juli 2008 die Übernahme von Continental gestartet hatte. Bei Conti gab es sofort erheblichen Widerstand gegen den neuen Grossaktionär. Auf beiden Seiten wird aber erklärt, dass auf der Ebene einzelner technischer Projekte die Zusammenarbeit gut laufe./stb/nl/tw

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