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RADOLFZELL (awp international) - Der Unterwäschehersteller Schiesser kommt allmählich allmählich wieder auf Kurs. Seit der Insolvenzeröffnung vom 1. Mai 2009 bis zum Jahresende hat das Traditionsunternehmen in Radolfzell am Bodensee immerhin einen operativen Gewinn von drei Millionen Euro eingefahren. Das teilte Insolvenzverwalter Volker Grub am Freitag mit. Der Umsatz belief sich in den acht Monaten auf 82,6 Millionen Euro.
Der Verkauf, der bereits im Januar erfolgen sollte, verzögere sich derweil, erklärte Grub. Im Rennen seien weiter drei Investoren, unter ihnen der Potsdamer Modemacher Wolfgang Joop. Die Veräusserung soll nun Ende März unter Dach und Fach sein. Als Grund für die Zeitverzögerung nannte Grub die Entflechtung der ausländischen Produktions- und Vertriebsgesellschaften.
Für das laufende Jahr ist Grub optimistisch. Der kalte Januar habe den Umsatz beflügelt, erklärte er. Von der aktuellen Wirtschaftskrise verspüre Schiesser nichts. Der Umsatz soll im Gesamtjahr 2010 rund 128 Millionen Euro erreichen, der operative Gewinn 9,5 Millionen Euro.
Der 1875 gegründete Produzent von Unter-, Nacht- und Sportwäsche musste im Februar 2009 Insolvenz anmelden, weil ein Schuldenberg von rund 80 Millionen Euro aufgelaufen war. Drei Monate später wurde die Insolvenz eröffnet. Die finanzielle Schieflage war vor allem durch unrentable Lizenzfertigung für Marken wie PUMA oder Tommy Hilfiger entstanden. Inzwischen ist Schiesser aus den meisten dieser Lizenzverträge ausgestiegen. Die Belegschaft ist verkleinert worden. Am Stammsitz Radolfzell sind rund 510 Mitarbeiter beschäftigt, insgesamt sind es in der Schiesser-Gruppe rund 2300 Beschäftigte./gm/DP/stb

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