Schindler schrumpft leicht im zweiten Quartal
Der Lift- und Rolltreppenbauer Schindler hat im zweiten Quartal 2026 etwas weniger umgesetzt, die Profitabilität aber gesteigert. Die Jahresziele werden bestätigt.
(Keystone-SDA) Der Umsatz sank zwischen April und Juni um 0,7 Prozent auf 2,74 Milliarden Franken, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. In Lokalwährungen ergab sich hingegen ein leichtes Plus von 1,1 Prozent.
Der Auftragseingang legte derweil leicht zu. Dieser stieg um 1,0 Prozent auf 2,97 Milliarden Franken, wobei währungsbereinigt ein Plus von 2,9 Prozent resultierte.
Profitabilität verbessert
Der bereinigte Betriebsgewinn (EBIT) stieg im zweiten Quartal um 1,9 Prozent auf 379 Millionen Franken. Die entsprechende Marge belief sich auf 13,9 Prozent nach 13,5 Prozent in der Vorjahresperiode. Der Reingewinn wuchs um 2,2 Prozent auf 280 Millionen Franken. Grund für die Verbesserungen waren operative Effizienzsteigerungen, Veränderungen im Produktmix und Preiserhöhungen, wie es heisst.
Insgesamt sank der Umsatz im ersten Halbjahr um 2,9 Prozent auf 5,33 Milliarden Franken. Der Auftragseingang fiel um 1,6 Prozent auf 5,79 Milliarden. Gleichzeitig kletterte der bereinigte EBIT um 2,4 Prozent auf 722 Millionen und unter dem Strich verblieb ein um 2,1 Prozent höherer Reingewinn von 542 Millionen Franken.
Mit den vorgelegten Zahlen hat Schindler die Erwartungen der von AWP befragten Analysten beim Auftragseingang und EBIT leicht übertroffen, beim Umsatz hingegen leicht verfehlt.
Ziele bestätigt
Die für das Gesamtjahr 2026 gesetzten Ziele bestätigte das Management, «sofern keine unerwarteten Ereignisse eintreten». Demnach peilt das Unternehmen weiterhin ein Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich in Lokalwährungen und eine EBIT-Marge von rund 13 Prozent an.