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Schweiz erhält von Brüssel tiefere Stahlimportmengen als bis anhin

Für weiteren Schweizer Stahl werden höhere Zölle erhoben
Für weiteren Schweizer Stahl werden höhere Zölle erhoben Keystone-SDA

Die Schweiz kann weniger Stahl als bis anhin zollfrei in die EU importieren. Bern und Brüssel haben sich auf neue zollfreie Einfuhrmengen geeinigt.

(Keystone-SDA) Die zollfreien Einfuhrmengen in die Europäische Union (EU) für Partner mit einem Abkommen sind um rund 33 Prozent tiefer als bis anhin, sagte eine Beamtin der Europäischen Kommission am Dienstag in Brüssel an einem Medienanlass. Die Schweiz sowie elf weitere Staaten gehören zu diesen Partnern.

Die EU setzt ab Mittwoch, dem 1. Juli, strengere Schutzmassnahmen auf Stahl um. Dabei reduziert die Union die zollfreien Einfuhrmengen um 47 Prozent auf noch 18,3 Millionen Tonnen pro Jahr. Darüber hinaus werden Einfuhren mit einem Zoll von 50 Prozent belastet. Bis anhin betrug dieser 25 Prozent.

Von der Massnahme ausgenommen sind die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) Norwegen, Island und Liechtenstein. Die Schweiz bemühte sich um eine Ausnahme, erhielt diese aber nicht.

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