Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, die in Grossbritannien lebten, kehren in die Schweiz zurück. Schuld sind die Pandemie und der Brexit.
Herzliche Grüsse
Bis zu 1,3 Millionen Einwanderer kehrten Grossbritannien im letzten Jahr den Rücken. Schuld ist vor allem Covid-19. Drei Schicksale von Rückkehrern in die Schweiz zeigen: Der Flug in die Heimat kann die bessere Lösung sein.
Seit Herbst ist für Ramona Zimmermann klar: Sie will zurück in die Schweiz, weg aus Wales, wo sie mit ihrer Familie während anderthalb Jahren probiert hat, sich ein neues Leben aufzubauen.
Deutlich wurde der Wunsch nach der Geburt ihrer zweiten Tochter letzten Sommer: «Wir waren hier komplett auf uns allein gestellt und konnten aufgrund der Pandemie auch kaum Beziehungen aufbauen. Ich war und bin wirklich einsam.»
Kommenden Juli zieht die Familie zurück in die Schweiz. Wie viele andere: Vor allem die schwierige Wirtschaftslage aufgrund der Coronakrise hat in Grossbritannien zu einer regelrechten Auswanderungswelle geführt.
- Den ganzen Artikel finden Sie auf swissinfo.ch.
- Unser Fokus zur Fünften Schweiz.
- Aus unserem Archiv: Was Auslandschweizer vor der Rückkehr beachten müssen.
Mehr
Chinesische Spione auf der Schweizer Botschaft in Schanghai? Angestellte des Schweizer Konsulats in Schanghai sind Mitglieder der kommunistischen Partei Chinas. Das zeigt eine geleakte Liste von Parteimitgliedern der KP China, wie SRF berichtet.
Die Liste wurde dem «Interparlamentary Alliance on China IPAC» übergeben. Das ist eine Gruppe von Parlamentarierinnen und Parlamentariern aus verschiedenen demokratischen Ländern, die sich letzten Sommer formiert hat, um die Politik gegenüber dem zunehmend autoritär auftretenden China zu koordinieren.
Zwei Menschen auf der geleakten Liste der kommunistischen Partei Chinas sind beim Schweizer Konsulat in Schanghai angestellt.
Das sei problematisch, denn Parteimitglieder auf solchen Posten hätten einen nachrichtendienstlichen Auftrag, sagt Sebastian Heilmann, Professor für Politik und Wirtschaft Chinas an der Universität Trier, gegenüber SRF.
- Der Beitrag von SRFExterner Link.
- Aus unserem Archiv: Der lange Arm Pekings reicht bis in kleine Schweizer Dörfer.
Twitter, Facebook und Youtube haben die Konten des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump gesperrt. Mein Kollege Renat Kuenzi hat einen Spezialisten für das Recht im digitalen Raum gefragt: Wäre auch die Sperrung des Twitteraccounts eines Schweizer Bundesrates denkbar?
Die Antwort: Ja, das wäre denkbar. In der Schweiz hätten die Plattformen sogar noch viel schneller reagiert, sagt Martin Steiger, Anwalt und Spezialist für Recht im digitalen Raum.
Die mächtigen privaten Tech-Konzerne herrschen mit über die Meinungsfreiheit und somit über eines der höchsten Güter der liberalen Demokratie. Das ist nicht unproblematisch.
Der grüne Nationalrat Balthasar Glättli hat im Parlament eine Motion eingereicht, die für internationale Online-Plattformen in der Schweiz ein Zustellungsdomizil fordert. Mit solchen «Briefkästen» könnten die sozialen Netzwerke bei Verstössen ihrer User rascher in die Pflicht genommen werden, sagt Steiger im Interview mit SWI swissinfo.ch.
- Das ganze Interview finden Sie auf swissinfo.ch.
- Twitter sperrte Accounts von SVP-Kantonsrat Claudio Schmid. Darüber berichteten BlickExterner Link, 20 MinutenExterner Link und persoenlich.comExterner Link.
- Twitter sperrte auch das Konto der chinesischen Botschaft in den USA, weil diese die Uiguren-Politik verteidigt hatte. Darüber berichtete die NZZExterner Link (Paywall).
Mehr
Noch 1990 verwehrten die Männer im Kanton Appenzell-Innerrhoden den Frauen das Stimmrecht auf Kantonsebene. swissinfo.ch hat mit Appenzellerinnen über die Gründe und die Entwicklung seither gesprochen.
Anju Rupal lebte bereits Ende der 1980er-Jahre in Appenzell. Die Britin mit indischen Wurzeln ist mit einem Appenzeller verheiratet und erhielt dadurch den Schweizer Pass.
Sie war deshalb mit dabei, als die Appenzellerinnen 1991 erstmals an die Landsgemeinde durften. «Ich war so begeistert, dass ich mit beiden Händen abgestimmt hatte – an dem Tag waren das wohl die einzigen braunen Hände.»
Am 7. Februar 1971 hatten die Schweizer Männer Ja zum Frauenstimmrecht auf nationaler Ebene gesagt. swissinfo.ch widmet dem unrühmlichen Jubiläum einen Schwerpunkt. Der Artikel über Appenzell-Innerrhoden bildet den Auftakt.
- Den ganzen Artikel finden Sie auf swissinfo.ch.
- Aus unserem Archiv: Schweizerinnen mussten lange für Stimmrecht kämpfen; «Die Weiber sollen zu Hause kochen statt abstimmen».
Wir organisieren einen weiteren virtuellen Stammtisch! Diesmal auf Französisch.
SWI swissinfo.ch lädt Sie ein, daran teilzunehmen. Wir sprechen auf Französisch über: «Coronavirus: Was sind die Folgen für Schweizer Bürgerinnen und Bürger im Ausland?»
Die Coronavirus-Krise stellt die Welt auf den Kopf. Für die im Ausland lebenden Schweizerinnen und Schweizer hat sie ebenfalls schmerzhafte Auswirkungen.
Vielleicht konnten Sie nicht reisen und Ihre Familie und Freunde nicht treffen? Oder sind Sie in der Schweiz gestrandet, ohne in Ihre Wahlheimat zurückkehren zu können? Sie haben Ihr Unternehmen im Ausland gegründet und befinden sich nun in Schwierigkeiten? Oder denken Sie gar daran, zurückzukommen? Und was ist mit Impfungen?
Diese und weitere Fragen möchte SWI swissinfo.ch gerne mit Ihnen diskutieren! Laurent Perriard, stellvertretender Direktor der Konsularabteilung des EDA, wird als Experte an unserem Talk (auf Französisch) teilnehmen.
Besuchen Sie uns am Montag, den 25. Januar 2021 zwischen 13:00 und 13:45 Uhr (CET). Zur Anmeldung nutzen Sie diesen LinkExterner Link.
Sie können uns auch schon im Voraus Ihre Fragen per E-Mail stellen, indem Sie an emilie.ridard@swissinfo.ch schreiben.
Versprochen: Ein virtueller Stammtisch auf Deutsch wird später in diesem Jahr auch wieder stattfinden.
- Hier finden Sie den ersten virtuellen Stammtisch, den SWI swissinfo.ch im Juni 2020 durchführte. Thema: Rückkehr in die Schweiz.
- Am zweiten virtuellen Stammtisch im August 2020 diskutierten Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer über die Frage «Wie ist die Schweiz Teil Ihrer Identität im Ausland?»
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards