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Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Bei den jungen EU-Fans herrscht nach dem Schweizer Aus für das Rahmenabkommen Katerstimmung. Ihre Befürchtungen sind nicht aus der Luft gegriffen.

Herzliche Grüsse aus Bern

AFP

Für das Pro-Lager eines EU-Beitritts ist das Aus für das Rahmenabkommens ein besonders schwerer Schlag. Wir nahmen ihnen den Puls.

Übungsabbruch: Der Entscheid der Schweizer Regierung von letzter Woche nach jahrelangen Verhandlungen war für die Europäische Bewegung Schweiz und ihre Jugendorganisation Young European Swiss (YES) ein Schock.

Am Tag danach konstatierte Kollege Giannis Mavris im Sekretariat der jungen Europa-Begeisterten Katerstimmung.

Die Schweiz sei ab jetzt Bittstellerin, sagte Yes-Präsidentin Cécile Kessler. Vorstandsmitglied Marc Sinner findet es «demokratiepolitisch extrem fragwürdig», dass die Bevölkerung bei so einem wichtigen Geschäft einfach vor vollendete Tatsachen gestellt werde.

Credit: Lolostock / Alamy Stock Photo

Das Verschicken von Dickpics ist mehr als sexuelle Belästigung im Internet. Aber was genau ist es juristisch?

Frauen, die auf dem Smartphone Penisbilder erhalten, können diese Art von Belästigung nun mit wenig Aufwand anzeigen. Dies mittels einer Webseite, genauer: einem Anzeigengenerator namens #NetzPigCock. Initiantin ist Jolanda Spiess-Hegglin, selber seit Jahren Opfer einer anhaltenden Hass-Kampagne im Internet.

Doch statt als Opfer zu schweigen und unterzugehen, kehrte Spiess-Hegglin den Spiess um, brachte zahlreiche ihrer Hater vor Gericht – und gewann.

Und sie startete auch die Initiative, um Männer, die Frauen mit Penisfotos belästigen, juristisch die Grenzen aufzuzeigen. Doch um was es sich dabei genau handelt, darüber sind sich die Jurist:innen noch nicht einig.

Copyright 2019 The Associated Press. All Rights Reserved.

In den 1980er-Jahren konnten Ehepaare Kinder aus Sri Lanka adoptieren. Was sie nicht wissen konnten: Dahinter steckten hochkriminelle Menschenhändler.

Seit Jahren fügt sich Beweis um Beweis zusammen: Auf der Insel, wo ein blutiger Bürgerkrieg gegen tamilische Separatisten wütete, raubten kriminelle Netzwerke Kinder, um diese in westliche Länder zu «verkaufen». Zielland war auch die Schweiz.

Obwohl die Hinweise auf Menschenhandel schon seit Jahren vorliegen, habe die Schweiz bis heute zu wenig unternommen, zur Aufklärung ihrer Verstrickungen beizutragen.

Diese Kritik stammt vom UNO-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen, der auch fordert, dass die Schweiz den heute erwachsenen Opfern Wiedergutmachungen auszahlt. Immerhin räumte die Schweiz als erstes Land Verfehlungen bei den damaligen Adoptionen aus Sri Lanka ein.

Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT)

Jetzt ist klar, wie das Schweizer Impfzertifikat aussehen wird: Es ist ein QR-Code.

Der Bund muss schnell handeln, denn die Schweiz ist in den letzten Tagen von der Impf-Trödlerin zum Impf-Schnellzug avanciert.

Geimpfte, Getestete und Genesene werden in den kommenden Wochen ein offizielles Zertifikat erhalten, das ihren Status bestätigt – und zwar auf dem Smartphone.

Als Alternative gibt es ein PDF-Dokument. Erste Versuche sollen bereits nächste Woche starten.

Keystone Archive

Die Community der Auslandschweizer:innen auf der iberischen Halbinsel haben ihre Abordnungen im Auslandschweizerrat neu bestellt.

Im höchsten Gremium der Fünften Schweiz werden bis 2025 folgende Auslandschweizer:innen aus dem Südwesten Europas vertreten sein: Für Spanien Bruno Wiget, Gérald Richli, Markus Thomas, Ernst Erich Balmer sowie Luis Grosclaude.

Für Portugal sitzt neu Thomas Kottmann im Gremium, der die abtretende Elisabeth Schaer ersetzt.

Aufgrund der andauernden Covid-19-Pandemie wurden die Vertreter:innen nochmals von der Präsidentenkonferenz bestimmt. Für die nächste Amtszeit finden dann Direktwahlen unter den Schweizer Expats statt.

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