Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Roger Federer – eine Ziege? Sicher nicht! Aber ist er "The GOAT" – der grösste Tennisspieler aller Zeiten? Wir haben uns aufgemacht, die Mutter aller Fragen für Sie zu beantworten – Augenzwinkern inklusive.
Viele Grüsse aus Bern und bleiben Sie gesund!
Schmankerl für alle Sportsfreund:innen: Ist Roger Federer «The GOAT», sprich: der grösste Tennisspieler aller Zeiten?
King auf dem Centre Court, Champion der Herzen, Schweizer Botschafter der Premium-Klasse, und natürlich eine Geldmaschine: Roger Federer, der dieser Tage seinen 40. Geburtstag feiern kann, ist all das und noch viel mehr. Aber sicher keine Ziege, wie Englisch-Banausen aufgrund des Begriffs «GOAT» meinen könnten.
Vielmehr ist unser Tennis-Freak Tom Stephens der Frage nachgegangen, wer der grösste Tennisspieler aller Zeiten ist. Tom hat wohl keine Statistik ausgelassen auf seinem Weg, diese Frage ein für alle Mal zu beantworten. Dabei würzt er die Zahlenhuberei mit einer Prise britischem Humor.
Federer, Nadal, Djokovic, der elegant-kühle Björn Borg oder der gute alte Rod Laver? Ich verrate hier nur so viel: Das Rennen ist verdammt eng, und trotz aller Zahlen lässt es genügend Raum für Ihre persönliche Gewichtung.
- Tennis: Ist Roger Federer der Grösste aller Zeiten? – der nicht humorfreie Bericht von Kollege Tom vom English Department bei swissinfo.ch.
- Ist Federer der Grösste aller Zeiten? – Wer ist Ihr Favorit? Machen Sie mit bei unserer Debatte!
- 20 Jahre, 20 TitelExterner Link – unser grosses und interaktives Piece über die Jahrhundert-Karriere von Roger Federer von 2018.
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Eben noch sonnten sich die Uefa-Funktionäre im Glanz der Fussball-EM 2021. Doch gleichzeitig schmorten zwei Angestellte des Europäischen Fussball-Verbands in Untersuchungshaft.
Die Verbandspitze um Uefa-Präsident Aleksander Ceferin konnte den Fall vier Monate lang unter dem Deckel halten. Auch während der Euro 2020, die vor den Olympischen Spielen stattfand und mit dem Sieg der Azzurri endete.
Jetzt aber ist die Bombe geplatzt: Die Waadtländer Staatsanwaltschaft liess Anfang April am Uefa-Hauptsitz in Nyon eine Polizeiaktion durchführen. Dabei wurden zwei Personen festgenommen und in U-Haft gesetzt.
Zwar ist der genaue Gegenstand der Ermittlungen noch unbekannt. Laut der französischen Zeitung «Le Monde» handelt es sich bei den Verhafteten um zwei Angestellte im Bereich Information Communications and Technology (ICT).
Demnach werde das Duo verdächtigt, Schmiergeld-Zahlungen bei Auftragsvergaben entgegengenommen zu haben. Für die beiden, die in dieser Woche nach über vier Monaten wieder freikamen, gilt die Unschuldsvermutung.
- Die Uefa hütete während der Euro ein GeheimnisExterner Link – Bericht im Landboten aus Winterthur.
- Bei der Uefa geht es jetzt bunt zu und herExterner Link – die «Regenbogen-Debatte» um das Münchner Stadion an der Euro 2020 oder weshalb Sport nie frei von Politik ist, auch wenn die grossen Sporthoheiten genau dies proklamieren.
- Büros der Uefa in Nyon VD nach Panama-Papers-Berichten durchsucht – Archiv-Bericht von unserer Agentur von 2016.
Wer den roten Pass mit dem weissen Kreuz erwerben will, muss einen langen Parcours absolvieren, der mit vielen Fragen zur Geschichte und Eigenart der Schweiz gespickt ist.
Baba.news, die Online-Plattform, die einer multi-ethnischen Community in der Schweiz eine Stimme gibt, hat den Spiess umgedreht und stellt Schweizerinnen und Schweizer auf die Probe.
Und au Weja, da herrscht auf einmal das grosse Schwimmfest. Selbst bei Mitgliedern jener Partei, welche die Hürden für Kandidierende für das Schweizer Bürgerrecht besonders hart in die Mangel nehmen wollen.
Aber alles halb so schlimm, ist doch nur Spass. Oder fast.
- Bestehen diese Passant*innen den Einbürgerungstest?Externer Link – Video der Strassenumfrage von Babanews.ch
- Grosse Meinungsvielfalt der swissinfo-Community zum Ausländerstimmrecht – unsere grosse Umfrage von 2018.
- «Das Stimmrecht darf in der Schweiz nicht gratis sein» – mein Bericht von einer öffentlichen Debatte zum Ausländer:innen-Stimmrecht an den Aarauer Demokratietagen 2016.
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Da verzweifeln die Behörden, wie sie die Schweizer Bevölkerung zur Corona-Impfung motivieren können, und die Hersteller sprechen schon von Impfung Nr. drei.
Wer sich in diesem Jahr vollständig gegen Covid-19 hat impfen lassen, soll sich noch vor dem Winter einen dritten Shot verpassen lassen. Das empfiehlt der Hersteller Moderna, dessen Produkt auch ich intus habe – übrigens ohne Nebenwirkungen nach den beiden Piks.
Auch Pfizer/Biontech, der Produzent des zweiten in der Schweiz verabreichten Impfstoffs, hat eine solche Empfehlung ausgegeben.
Angesichts dieser prospektiven Umtriebe übt das Bundesamt für Gesundheit noch Zurückhaltung, gilt es doch erst, möglichst viele der noch nicht Geimpften für die zwei Piks zu motivieren. Denn punkto Impfrate hinkt die Schweiz im europäischen Vergleich hinterher. Fest steht aber momentan, dass in der Kampagne keine Anreize zum Einsatz kommen sollen.
- Dritte Moderna-Impfung nötig? BAG wartet abExterner Link – Bericht von SRF News.
- Coronavirus: Die Situation in der Schweiz – unser tägliches Update.
- Wie die Schweiz den Rückgang der Covid-Impfungen umkehren könnte – Bericht meiner Kollegin Geraldine Wong Sak Hoi von Juli 2021.
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