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Demo vor dem Bundeshaus

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Der Angriff auf Alain Berset, der Sturm aufs Bundeshaus und die Korruptionsaffäre im Seco – in der Schweiz ist so einiges los dieser Tage.

Herzliche Grüsse aus Bern

Alain Berset
Keystone / Marcel Bieri

Neue Vorwürfe gegen Alain Berset wegen seines Umgangs mit einer Ex-Geliebten.

Das Magazin Weltwoche hat in seiner neuesten Printausgabe schweres Geschütz gegen Bundesrat Alain Berset aufgefahren. Er soll in einer (privaten) Affäre, die vor einem Jahr publik wurde, gelogen haben und seine Stellung als Bundesrat missbraucht haben. Damals versuchte ihn offenbar eine ex-Geliebte zu erpressen und wurde dafür verurteilt.

Gemäss der Strafakte, die das Magazin eingesehen haben soll, ergebe sich ein anderes Bild als dasjenige, das bisher in diesem Fall kommuniziert wurde. Kommunikation ist aber in diesem Fall Trumpf – denn auch die Weltwoche bringt nur selektive Information raus, wie die NZZ in einem Bericht zeigt.

Auf jeden Fall fordert die Weltwoche Bundesrat Berset zum Rücktritt auf. Mittlerweile tauchen Rücktrittsforderungen gegen ihn im Wochentakt auf, vor allem von rechter Seite. Ob die Vorwürfe dazu ausreichen? Die meisten anderen Medien kommentieren eher skeptisch. In den nächsten Tagen und Wochen werden wir sicher mehr erfahren.

Demo vor dem Bundeshaus
Keystone / Peter Klaunzer

Impfgegner:innen demonstrierten gestern in Bern, dabei kam es zu Krawallen vor dem Bundeshaus.

«Sturm aufs Bundeshaus», «eine rote Linie überschritten», «aggressive Stimmung» – in den Medien sorgte die Demonstration von Impfgegner:innen, die gestern Abend in Bern stattfand, für Schlagzeilen. Denn am Ende des Umzugs kam es vor dem Bundeshaus zum Einsatz von Wasserwerfern gegenüber Demonstrierenden, die Gegenstände aufs Bundeshaus warfen.

Während der Umzug zu Beginn noch «Liberté»-skandierend durch Bern zog, heizte sich die Stimmung weiter auf. Wie der Berner Sicherheitsdirektor sagte, wurde der Sicherheitszaun vor dem Bundeshaus gezielt attackiert und mit Werkzeug traktiert. Die Polizei löste daraufhin die Demonstration mit Gewalt auf.

Zu denken sollte auch geben, dass im Demonstrationszug auch immer wieder «Ueli» gerufen wurde. Offenbar hat sich Bundesrat Ueli Maurer mit seiner Anbiederung an die selbsternannten «Freiheitstrychler» neue Freunde gemacht. Noch trennt sie nur ein Zaun.

Bundesstrafgericht
Keystone / Francesca Agosta

Korruption im Seco: IT-Mitarbeiter wird schuldig gesprochen.

Einer der grössten Korruptionsfälle derSchweiz geht mit einem Schuldspruch zu Ende: Das Bundesstrafgericht in Bellinzona hat einen ehemaligen Seco-Mitarbeiter zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und vier Monaten verurteilt.

Die Geschichte flog 2014 auf: Ein ehemaliger Ressortleiter soll überteuerte IT-Aufträgevergeben und im Gegenzug Geld, VIP-Fussballtickets und Reisen erhalten haben. Klassische Korruption also.

Der Mann soll 1,8 Millionen Franken an Bestechungsgeldern angenommen haben. Was mich allerdings noch fast mehr beunruhigt, ist die Frage, wieso sich der Mann über Jahre bereichern konnte, obwohl schon früh Anzeichen für Fehlverhalten da waren. Ganz ausgestanden ist die Geschichte also nicht.

Ehepaar
123rf

Pensioniert und in finanziellen Schwierigkeiten? Viele Rentner:innen in der Schweiz ziehen lieber ins Ausland.

Die Schweiz ist teuer, das wissen alle, die mal auf Besuch waren. Zum Teil ist sie selbst den Schweizer:innen zu teuer – oft auch für Pensionierte, die nicht genug auf die Seite legen konnten und denen die Rente nicht ausreicht.

Jedes Jahr ziehen mehrere tausend Schweizer:innen ins Ausland, natürlich aus ganz unterschiedlichen Gründen. Einige von ihnen sind frisch pensioniert und suchen einen Ort, an dem sie ihren neuen Lebensabschnitt in Würde verbringen können.

Meine Kollegin Emilie Ridard hat einige von ihnen porträtiert. Sie sind sich einig, in ihrer neuen Heimat glücklich zu sein – auch wenn der Wegzug nicht ganz freiwillig erfolgte.

Zertifikat
Keystone / Pierre Albouy

Sie planen in die Schweiz zu reisen? Das müssen Sie wissen bezüglich der Zertifikate.

In der Schweiz herrscht in Teilen des öffentlichen Lebens eine Zertifikatspflicht – für Gastronomie, Fitnesscentern etc.

Ab dem 20. September können alle Personen, die mit einem von der European Medicines Agency (EMA) zugelassenen Impfstoff im Ausland geimpft sind, ein Schweizer Covid-Zertifikat erlangen.

Wie das geht und welche Impfstoffe für die Einreise in die Schweiz gelten, haben wir Ihnen in einem Service-Artikel zusammengefasst.

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