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Ueli Maurer in Washington

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Tiefe Steuern waren bisher ein Argument für multinationale Konzerne, sich in der Schweiz anzusiedeln. Der Finanzminister sieht in der globalen Mindeststeuer aber kein grösseres Problem.

Herzliche Grüsse aus Bern

Ueli Maurer in Washington
Keystone / Erik S. Lesser

Für die Schweiz sollte die globale Mindeststeuer umsetzbar sein, sagt der Finanzminister.

Die globale Mindeststeuer von 15 Prozent auf Konzerngewinne kommt auf die Zielgerade. Das schreibt heute SRF News. Finanzminister Ueli Maurer war am Treffen der Finanzministerinnen und -minister der G20-Staaten in Washington. Das Newsportal konnte kurz mit ihm sprechen.

Bei der Steuerreform geht es etwas vereinfacht darum, dass die grössten multinationalen Konzerne dort besteuert werden sollen, wo sie ihren Umsatz machen. Maurer rechnet damit, dass davon rund 200 Firmen mit Sitz in der Schweiz betroffen sein werden, sowie einige tausend ausländische Tochtergesellschaften.

Maurer meint aber, dass «das zu lösende Problem nicht so riesig ist, wie es dargestellt wird»: «Ich glaube, wir können es ohne eine Volksabstimmung lösen, weil die Anpassungen nicht so gross sein werden, wie wir das befürchtet haben», sagt er im Interview.

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Warnschild
Keystone / Laurent Gillieron

Das hochgiftige Dioxin wird uns wohl noch eine Weile beschäftigen.

Es ist hochgefährlich bis tödlich: Dioxin. Über die Belastung von Böden in der Umgebung von Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) berichteten wir bereits mehrmals. Bisher stand vor allem die Romandie im Fokus.

Nun zeigen Recherchen der Aargauer Zeitung, dass beispielsweise auch Aargauer Böden mit dem gefährlichen Gift verseucht sind. So sollen in Turgi zwischen Brugg und Baden bereits Messungen in den 1990er-Jahren eine Überschreitung des Prüfwerts ergeben haben. Der Kanton will nun handeln und voraussichtlich nächstes Jahr Messungen vornehmen.

Das muss nicht zwingend bedeuten, dass die Böden überall in der Nähe von KVA verseucht sind, wie das Beispiel Solothurn zeigt. Laut der Solothurner Zeitung soll beispielsweise der Boden um die KVA Zuchwil (Kebag) keine auffällige Dioxinbelastung aufweisen.

Thomas Gass
UNWDF

Seit Ausbruch der Pandemie sind öffentliche Daten gefragt wie nie. Was kann uns das bringen?

«Daten wirken demokratisierend.» Das sagt Thomas Gass, Vizedirektor der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza), im Gespräch mit meinem Kollegen Jonas Glatthard. Daten seien aber auch Macht, fügt Gass an.

Um mit Daten das Verhältnis zwischen Regierung und Bevölkerung stärken zu können, müssten diese verständlich aufbereitet, gut erklärt und an die richtigen Personen gebracht werden.

Als Beispiel nennt Gass die Kinder von intern Vertriebenen, von denen man praktisch keine Daten habe. Diese Kinder sollten so rasch wie möglich wieder zur Schule gehen können. Aber: Niemand zu vergessen «wird nur eine Wirklichkeit, wenn man Daten hat, um diese Gruppen sichtbar zu machen». Denn wie soll man Kinder in die Schule schicken, von denen man gar nicht weiss, dass es sie gibt?

Blutentnahme
Keystone / Alessandro Crinari

Schweizer Forschende entdecken Coronavirus-Antikörper.

Ist das der Durchbruch? «Der Antikörper ist sehr effektiv und bekämpft alle uns bekannten Coronavirus-Stämme und -Mutationen«, sagt eine Forscherin des Teams. Forschende am Unispital Lausanne (CHUV) und der ETH Lausanne (EPFL) haben etwas gefunden, was ein  Medikament gegen Covid-19 möglicherweise einen grossen Schritt weiterbringt.

Konkret haben sie im Blut von genesenen Covid-Patientinnen und -Patienten neuartige Antikörper entdeckt, mit denen Wirkstoffe für eine Antikörper-Therapie bereitgestellt werden können.

Für Personen, die sich nicht impfen lassen können, könnte dies eine Alternative werden, sagt ein Infektiologe, der nicht an der Studie beteiligt war. Doch bis dahin sei es noch ein weiter Weg. Deshalb bleibe die Impfung vorderhand der beste Schutz.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

Lockdown hier, Ende der Pandemie dort: Wie sieht das Leben in Ihrem Aufenthaltsland im Moment aus?

Während einige Länder in Europa die Pandemie für beendet erklären, herrschen in ein paar australischen Bundesstaaten immer noch strenge Auflagen. Was gilt in Ihrem Aufenthaltsland? Ist an Ferien in der Schweiz für Sie überhaupt zu denken?

10 Kommentare
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Klimaseniorinnen
Keystone / Lukas Lehmann

Unterstützung von höchster Stelle für die Schweizer Klimaseniorinnen.

Der Fall heisst offiziell «Verein Klimaseniorinnen und andere contra die Schweiz». Eine Gruppe älterer Frauen wirft der Schweiz am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vor, sie unternehme zu wenig, um den Klimawandel einzudämmen.

Nun hat sich laut der Neuen Zürcher Zeitung die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte in den Fall eingeschaltet. Sie fordert den Gerichtshof mit einer so genannten Drittintervention dazu auf, in diesem Fall ein Urteil zu sprechen. Laut einem Experten ist eine solche Intervention «selten».

Konkret betont Hochkommissarin Michelle Bachelet, «der Fall biete dem Gericht eine ‚passende Gelegenheit‘, den sich abzeichnenden Konsens zu berücksichtigen, dass ‚die drastischen Auswirkungen des Klimawandels justiziabel sind – ja justiziabel sein müssen'», wie die NZZ schreibt.

Keystone / Urs Flueeler

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