Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Ab November gibt es nun auch in der Schweiz eine Auffrischungsimpfung – für besonders gefährdete Personen.
Beste Grüsse aus Bern
Die Booster-Impfung kommt: Die Heilmittelbehörde Smissmedic hat heute grünes Licht gegeben für die Auffrischungsimpfung für besonders gefährdete Personen.
Was in umliegende Länder schon gemacht wird, ist nun auch in der Schweiz möglich: Die Auffrischungsimpfungen der Hersteller Pfizer/Biontech und Moderna sind in der Schweiz neu zugelassen.
Die Empfehlung für den dritten Pieks richtet sich «ganz besonders» an über 75-Jährige, Bewohnende von Alters- und Pflegeheimen sowie über 65-Jährige mit Vorerkrankungen. Ab Anfang November sollen sie sich anmelden können.
Die wissenschaftliche Taskforce des Bundes schätzt, dass sich damit rund 10’000 bis 20’000 Hospitalisierungen verhindern lassen.
- Übersicht zur Booster-Impfung: Wer sie haben darf – und ab wannExterner Link – SRF News
- Unsere Übersicht zur aktuellen Pandemie-Situation finden sie hier.
- So impft die Schweiz gegen CoronaExterner Link – SRF News hat die Zahlen.
Am Donnerstag diskutieren wir online über das Schweizer Covidgesetz mit derZertifikatspflicht. Ein Streitgespräch speziell für die Fünfte Schweiz: Sind Sie dabei? Reichen Sie uns jetzt Ihre Frage ein.
Exklusiv für die Schweizer Stimmbürger:innen im Ausland organisiert SWI swissinfo.ch am Donnerstag 28. Oktober um 15.30 Uhr eine hochkarätige Online-Kontroverse zum umstrittenen Schweizer Covid-Zertifikat respektive das erweiterte Covidgesetz, über das die Schweiz in einem Monat abstimmt.
Wie gespalten ist die Schweiz? Wie gut ist ihre Pandemiebewältigung? Wurden Auslandschweizer:innen dabei benachteiligt?
Gerne nehmen wir Ihre Frage dazu in die Sendung. Sie können diese heute direkt an unseren Moderator Balz Rigendinger senden: balz.rigendinger@swissinfo.ch. Er wird Ihre Frage dann ins Streitgespräch einbringen.
Mit uns diskutiert Elisabeth Schneider-Schneiter. Sie ist nicht nur langjähriges Mitglied im Auslandschweizer-Rat. Die profilierte Aussenpolitikerin präsidiert auch die Parlamentarische Gruppe Auslandschweizer. Sie wird für das Gesetz argumentieren. Ihr gegenüber steht der Privatsphären-Aktivist Hernani Marques, für den das Zertifikat ein Dorn im Auge ist.
Am Donnerstag, 28. Oktober, um 15.30 Uhr Schweizer Zeit auf www.swissinfo.ch. Schauen Sie zu und reden Sie mit!
- Anmelden können Sie sich hier
- Das Covid Zertifikat kommt an die Urne – Mein Kollege Samuel Jaberg erklärt, worum es in der Abstimmung geht.
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Der Schweizer Jules Trümpler reiste 2011 nach Marokko und wurde furchtbar übers Ohr gehauen. Doch er drehte den Spiess um: Heute dreht er den Marokkanern Schrott an.
Die erste Reise nach Marokko war für Jules Trümpler kein schönes Erlebnis: Er und seine damalige Freundin wurden von Händlern bedrängt, fühlten sich in verschiedenen Situationen bedroht und kauften einen überteuerten Teppich.
Das konnte er nicht auf sich sitzen lassen: Er ersteigerte sich auf Ricardo eine Schweissanlage und alte Elektrogeräte, packte sie in einen alten Lieferwagen und fuhr zurück nach Marokko.
Seither verkauft er dort alte Gegenstände. Im Interview mit der Online-Plattform Watson erzählt er, wie er als einziger weisser Marktfahrer von Stadt zu Stadt tingelt, wie er einmal 200 Kilometer vom nächsten Baum entfernt 16 Motorsägen verkaufte und wie man richtig feilscht.
- Das ganze Interview auf Watson: Dieser Schweizer verhökert als Marktfahrer in Marokko unseren SchrottExterner Link.
- Aus gibt auch Menschen, die aus Marokko in die Schweiz kommen. Aus unserem Archiv: Migranten aus dem Maghreb in der Schweiz – Fakten und Zahlen.
Kennen Sie das? Nur schnell die News checken, kurz bei Instagram vorbeischauen – und plötzlich ist eine Stunde vorbei. Das Phänomen hat einen Namen: Doomscrolling.
Das Wort tauchte 2018 auf Twitter auf und setzt sich zusammen aus «doom» (Untergang, Strafe) und «scrolling» (Bildschirm scrollen). Die sozialen Netzwerke leben davon: Ihre Algorithmen zeigen uns Inhalte, die uns auf der Webseite halten sollen.
Dazu sind schlechte Nachrichten besonders geeignet: «Es ist einfacher, Menschen zu erschrecken, als sie zum Lachen zu bringen«, sagt ein Psychotherapeut gegenüber meinem Kollegen Marc-André Miserez. Das stelle ich bei mir selbst fest. Anstatt kurz zu schauen, ob ich auf Twitter eine Nachricht habe, scrolle ich stundenlang durch schlechte Weltuntergangsszenarien.
Mit unserem Briefing kann Ihnen das zum Glück nicht passieren: Anders als auf den sozialen Plattformen kann man hier nicht ewig scrollen, denn der Newsletter hat ein klares Ende.
- Wenn uns die Bildschirme in den Abgrund ziehen – Der ganz Artikel von Marc-André.
- Wie geht «Digital Detox»?Externer Link – Das «Sonntagsblatt» gab kürzlich Tipps, wie man dem Phänomen entrinnt.
- A propos Medienkonsum: Grosser Support für direkte Medienfinanzierung in der Schweiz
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