Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Was essen und trinken Sie an Weihnachten? Der Klassiker in der Schweiz ist das Fondue Chinoise.
Herzliche Grüsse und frohe Weihnachten!
Erstmals übernimmt ein Schweizer das Kommando über eine UNO-Friedensoperation. Patrick Gauchat leitet die Untso, die UNO-Organisation zur Überwachung des Waffenstillstands im Nahen Osten.
Die Untso ist die älteste Friedensoperation der UNO, sie wurde 1948 durch den UNO-Sicherheitsrat ins Leben gerufen. Wegen des Krieges in Syrien, den Spannungen im Libanon und des Konflikts zwischen Israel und Palästina ist sie wieder wichtiger, aber auch heikler geworden.
Kurz vor Weihnachten übernahm der Schweizer Patrick Gauchat das Kommando über die UNO-Friedensmission Untso. Er ist damit der Chef über gut 300 Leute. Die Hälfte davon sind Militärbeobachter aus mehr als einem Dutzend Länder, darunter auch Schweizer.
Seit es die Untso gibt, hat sie 50 Todesopfer in den eigenen Reihen zu beklagen. Zwar gab es ruhigere Phasen, doch in den letzten Jahren sei es in einigen Operationszonen wieder gefährlicher geworden. Etliche UNO-Friedensmissionen dauern länger als ursprünglich gedacht.
- Den ganzen Beitrag finden Sie bei SRFExterner Link.
- Aus unserem Archiv: Die Geschichte der Schweizer Militärbeobachter im Einsatz für die UNO.
Zwei Berner Brüder verkaufen auf Schweizer Weihnachtsmärkten getrocknete Mangos und geflochtene Korbwaren und sichern damit 1000 Familien in Ostafrika ein Einkommen.
Die Brüder Ueli und Jonathan Litscher sind so genannte Sozialunternehmer: Sie wollen mit ihrer Firma etwas bewegen in einer Region, in der weite Teile der Bevölkerung unter Armut leiden.
Und zwar nicht im Rahmen staatlicher Entwicklungszusammenarbeitsprogramme oder als Hilfswerkvertreter, sondern durch den Aufbau eines Unternehmens, das sich selbst finanziert.
Sie vertreiben Produkte von über 600 Handwerkerinnen, die zuvor keinen Marktzugang und kein gesichertes Einkommen hatten, an Schweizer Weihnachtsmärkten, in einem Online-Shop und über Schweizer Fachhändler.
- Die ganze Geschichte lesen Sie beim Tages-AnzeigerExterner Link (Paywall).
- Aus unserem Archiv: Wie die Wirtschaft Entwicklungshilfe finanziert.
Was essen Schweizer:innen an Weihnachten? Die NZZ hat die traditionellen Menus zusammengetragen.
Sowohl in der Deutschschweiz wie auch in der Romandie hat sich das Fondue Chinoise als Festessen durchgesetzt. Dieses Gericht, bei dem Fleisch- und Gemüsestücke in die Bouillon getunkt und mit Saucen ergänzt werden, ist das in allen Regionen mit Abstand meistverkaufte Weihnachtsgericht.
In der Romandie sind Geflügelgerichte zu Weihnachten beliebter als in der Deutschschweiz, schreibt die NZZ. In gehobenen Kreisen gelte etwa der sogenannte Kapaun als besonderer Leckerbissen. Das ist ein kastrierter und gemästeter Hahn.
Auch Foie Gras (Stopfleber) und die Biskuitroulade «Bûche de Noël» werden vorwiegend in der Romandie gekauft. Dafür ist das deutschschweizerische Filet im Teig dort weniger bekannt.
- Der ganze Artikel in der NZZExterner Link (Paywall).
- Der BlickExterner Link widmete 2019 dem gleichen Thema einen Artikel
- Aus unserem Archiv: So feiern Auslandschweizer:innen Weihnachten.
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Und jetzt noch eine haarige Adventsgeschichte aus der Auslandschweizer:innen-Community.
Die Schweizer Kirche in London wurde vor über 250 Jahren von Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern gegründet. Sie ist ein wichtiger Treffpunkt der Auslandschweizer-Gemeinde.
Nun hat sich diese Kirche etwas Besonderes ausgedacht: Jeden Monat kommt ein Coiffeur in die Kirche und schneidet unentgeltlich die Haare von Obdachlosen. Beten muss dafür niemand, versichert die Pfarrerin der Schweizer Kirchgemeinde gegenüber SRF.
Gemäss Sozialstatistik leben in England rund 300’000 Menschen auf der Strasse. Viele Hilfsorganisationen unterstützen sie mit Wolldecken, Kleidern oder warmen Mahlzeiten. Einen unentgeltlichen Haarschnitt gibt es jedoch nur in der Schweizer Kirche.
- Den ganzen Beitrag finden Sie bei SRFExterner Link.
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