Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Ich habe meine juristische Dissertation der Frage gewidmet, ob Männer durch die Wehrpflicht diskriminiert werden (Spoiler: Die Antwort lautet Ja). Nun prüft der Bundesrat eine Militärdienstpflicht für Frauen.
Herzliche Grüsse
Die Mitwirkung von Frauen in der Landesverteidigung ist kein Novum.
Bilder aus dem Ukraine-Krieg zeigen Frauen beim Kochen für Truppen, beim Mischen von Molotowcocktails und als Scharfschützinnen.
In der Schweiz teilte der Bundesrat anfangs März mit, dass er die Option einer Wehrpflicht für Frauen prüfe, um dem Personalrückgang in der Armee entgegenzuwirken.
Mein Kollege Olivier Pauchard hat die Sonderausstellung «Das schwache Geschlecht? Frauen und Macht in der Schweiz und in Europa vom 16. bis zum 20. Jahrhundert» im Schloss Morges im Kanton Waadt besucht.
- Seinen Artikel finden Sie auf swissinfo.ch.
- Ein Artikel über die Spionin des Sonnenkönigs.
- Schweizer Geheimdienstler müssen in Anti-Sexismus-Kurse – eine Recherche von SRFExterner Link.
Die Neuigkeiten aus der Schweiz betreffend den Ukraine-Krieg.
Die meisten europäischen Länder weisen zurzeit offizielle Vertreter:innen Russlands aus. Die Schweiz zieht nicht mit: Russische Diplomat:innen dürfen in Bern und Genf bleiben.
Die Expert:innen des Bundes haben heute an einer Medienkonferenz darüber informiert, dass die Schweiz mit monatlich 30’000 ukrainischen Geflüchteten rechnet. Diese sollen auf die Kantone verteilt und auf verschiedene Arten untergebracht werden (Asylzentren, private Gastfamilien, Containerdorf usw.) In der Schweiz seien bisher rund 7.5 Milliarden Franken an Geldern und Vermögenswerten gesperrt worden.
Der Ukraine-Krieg ist auch ein Informationskrieg: SRF beleuchtet Russlands Desinformation, erklärt aber auch, warum die aggressive Informationsoffensive der ukrainischen Führung Folgen für die Solidarität in der Schweiz haben könnte.
- Der Artikel im Tages-AnzeigerExterner Link zu russischen Diplomat:innen (Paywall).
- SRFExterner Link berichtete live von der Medienkonferenz.
- So funktioniert Russlands Desinformation, der Bericht von SRFExterner Link.
- Die Schattenseiten der ukrainischen Informationsoffensive, ebenfalls von SRFExterner Link.
Unter dem Hashtag #rolexmarathon berichten Japaner:innen von ihren Schwierigkeiten, eine Rolex-Uhr zu kaufen.
Seit etwa 2015 boomen Luxusuhren in Japan. Nicht nur Rolex, sondern auch andere Schweizer Marken wie Audemars Piguet, Patek Philippe und Richard Mille sind bei japanischen Kund:innen besonders beliebt.
So beliebt, dass die Nachfrage das Angebot übersteigt. Rolex kommt mit der Produktion nicht nach.
Luxusuhren sind auf der ganzen Welt zu begehrten Investitionsobjekten geworden, nicht nur in Japan. In Krisenzeiten sind sie ein sicherer Hafen.
- Den ganzen Artikel finden Sie auf swissinfo.ch.
- Unser Fokus zur Uhrenindustrie: Überleben die Schweizer Uhrmacher ein weiteres turbulentes Jahrhundert?
75 Prozent der Auslandschweizer:innen haben mehrere Pässe.
Ende 2021 lebte mehr als jede zehnte Person mit Schweizer Staatsangehörigkeit im Ausland. Die meisten von ihnen lebten in Europa und waren zwischen 18 und 64 Jahre alt.
Dies geht aus der Auslandschweizerstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor, die heute veröffentlicht wurde.
Drei Viertel der Auslandschweizer:innen (590’500 Personen) verfügen über mindestens eine zweite Staatsangehörigkeit. Am höchsten ist der Anteil mit 80 Prozent in Amerika.
- Den ganzen Artikel finden Sie auf swissinfo.ch.
- Die MedienmitteilungExterner Link des Bundesamtes für Statistik.
- Die Meldung in der NZZExterner Link (Paywall).
- Unsere Seite für die Fünfte Schweiz.
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