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Zwei Osterhasen aus Holz

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Um Ihnen das Osterwochenende so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten, haben wir von der deutschsprachigen Redaktion zusammengespannt und je einen Beitrag zum heutigen Briefing beigesteuert.

Ich wünsche Ihnen ein schönes, langes Osterwochenende! Herzliche Grüsse aus Bern.

Mark Livingston und Veronica DeVore
swissinfo.ch

Zuerst etwas in eigener Sache: Mark Livingston wird unser neuer Chefredaktor und Veronica DeVore Leiterin «Audience».

Larissa M. Bieler führt zurzeit die Chefredaktion und Direktion von SWI swissinfo.ch im Doppelmandat. Mit ihrer Wahl in die Geschäftsleitung der SRG SSR wird die Funktion der Chefredaktion jetzt neu besetzt.

Mark Livingston übernimmt per 1. Juli 2022. Seit bald 30 Jahren ist Livingston für die SRG als Redaktor, Produzent, Redaktionsleiter und zuletzt als Bereichsleiter des Aktualitätsbereichs von SRF News Digital tätig.

Mit Veronica DeVore kommt auch die Bereichsleitung «Audience» neu in die Geschäftsleitung von SWI swissinfo.ch hinzu. DeVore ist seit rund zehn Jahren für SWI als Journalistin und Executive Editor Audience und Innovation tätig und leitet zudem den Bereich Wissenschaft.

Aufkleber in Tokios öffentlichen Verkehrsmitteln
Roger Mottini

Ein Auslandschweizer kämpft in Japan für das Schweizerkreuz – vergeblich.

Weisses Kreuz auf rotem Grund: Symbol für die Schweiz, ganz klar! Rotes Kreuz auf weissem Grund: das Rote Kreuz, logisch! Leider nicht immer, wie ein Beispiel aus Japan zeigt, über das die Neue Zürcher Zeitung heute berichtet.

Einem Schweizer Professor, der in Japan lebt, ist in Tokios öffentlichen Verkehrsmitteln ein Aufkleber ins Auge gestochen. Er zeigt ein Schweizerkreuz und darunter ein weisses Herz. Verbunden ist dieses Symbol mit dem Hinweis: «Bitte bieten Sie Passagieren mit medizinischen Problemen Ihren Platz an.»

Der Auslandschweizer schrieb daraufhin an die japanischen Behörden – keine Antwort. Ein Brief an den Bundespräsidenten wurde wie folgt beantwortet, «dass es sich im vorliegenden Fall mit Hinweis-Stickern in lokalen Zügen nicht um eine kommerzielle Verwendung des Schweizerkreuzes handelt«, so die NZZ.

Was die Zeitung nicht zu wissen scheint: In einigen Ländern, zum Beispiel in China oder eben in Japan, wird «unser» Schweizerkreuz seit Jahrzehnten teilweise als Symbol für Spitäler benutzt (siehe Beispiele in den Bulletpoints).

Wolodimir Selenski und Ignazio Cassis schütteln die Hände
Keystone / Presidential Press Service / Han

«Wie kann Neutralität in Zukunft aussehen?» Das wollte unser Demokratiekorrespondent von Ihnen wissen. Sie antworteten aus der ganzen Welt – in zehn Sprachen.

Russlands Krieg gegen die Ukraine fordert neutrale Länder wie die Schweiz heraus. Ist es neutral, Solidarität mit der Ukraine zu bekunden? Ist es neutral, russische Aggressionen nicht anzusprechen? Diese Fragen beschäftigen auch die SWI-Community.

Bruno Kaufmann, unser SWI-Demokratieexperte, eröffnete die Debatte. Und Sie, liebe Leserinnen und Leser, diskutierten engagiert mit. Der Austausch erreichte Menschen rund um den Globus, in allen zehn SWI-Sprachen wurden Beiträge verfasst.

Das Argumentarium war breit: «Neutralität bedeutet in einem Krieg auf keiner Seite zu stehen. Für mich sind deshalb auch Wirtschaftssanktionen eine Form des Kriegs. Wir haben aufgehört, ’neutral‘ zu sein und uns der Ukraine angeschlossen», meint eine Userin aus Japan. Eine italienische Userin stellt dagegen die Grundsatzfrage: «Wie können wir angesichts dieser Gräueltaten neutral bleiben?«

Stromzähler
Keystone / Sina Schuldt

Die Schweizer Regierung will einen Rettungsschirm für die Strombranche aufspannen.

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine bedeutet eine zusätzliche Belastung der Portemonnaies der Menschen, auch in der Schweiz. Ein Posten, der immer mehr ins Gewicht fällt: steigende Strompreise.

Um allzu grossen Ausschlägen die Spitzen zu nehmen, will der Bundesrat den heimischen Energieunternehmen unter die Arme greifen – mit einem Rettungsschirm, der aus der Staatskasse gespiesen werden soll.

Um Missbräuche zu vermeiden, will Energieministerin Simonetta Sommaruga für Bezüger aber strenge gesetzliche Kriterien verankern. Etwa Vorschriften betreffend Transparenz sowie ein Verbot von Dividendenausschüttungen.

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