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Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer 

In Putins und Russlands grausamem Krieg gegen die souveräne Ukraine spielt swissinfo.ch eine immer grössere Rolle – eine friedliche und sehr wichtige.

Beste Grüsse aus dem grau-kalten Bern

© Keystone/ Valentin Flauraud

Im Krieg Russlands gegen die souveräne Ukraine spielt auch swissinfo.ch eine Rolle – eine friedliche und wichtige.

Gottseidank sind wir in der Schweiz sicher. Bisher jedenfalls. Aber der Krieg strahlt bis zu uns nach Bern aus – in Form einer deutlich gestiegenen Nachfrage nach unseren Beiträgen auf Russisch.

Als medialer Service public sind wir unabhängig. Aber wir nennen die Dinge in unseren zehn Sprachen beim Namen und lassen uns in keiner Weise in einen Info-Krieg ziehen.

Genau das schätzen seit der russischen Invasion immer mehr Menschen – in der Ukraine selbst, aber auch in Russland. Und angesichts der gigantischen Flüchtlingsbewegung auch in Polen, Deutschland und der Schweiz. Darum haben wir reagiert – wir bieten jetzt auch Beiträge in Ukrainisch an.

Mein Kollege David Schwelien, der bei uns genau hinschaut, wer von wo welche Inhalte wie lange liest, hat diese Entwicklungen nachverfolgt. Balz Rigendinger hat sie in einem aufschlussreichen Bericht aufgezeichnet:

Reuters

Die Schweiz hat die Sanktionen gegen Kriegsagressor Russland übernommen. Trotzdem gerät sie jetzt stark unter Druck.

Eine wenig bekannte, aber wichtige US-Kommission fährt grobes Geschütz auf: Die Schweiz sei eine Gehilfin Putins, so der Vorwurf.

Konkret: Putin und seine ihm ergebenen Oligarchen hätten die Schweizer Justiz am Wickel. Währen die Schweizer Regierung die Anschuldigungen vehement zurückwies, tönt es von einem erfahrenen Antikorruptions-Experten anders.

Die Schweiz müsse die Vorwürfe ernst nehmen, sagt der Strafrechtler Mark Pieth, denn sie seien keineswegs aus der Luft gegriffen. Als Massnahme rät Pieth, dass die Schweiz das Anwaltsgesetz oder das Geldwäschereigesetz revidiert.

zvg / Kantonspolizei Fribourg

«Kaffee mit Schuss» ist ein Schweizer Klassiker. Jetzt kam eine Ladung «Kaffee mit», aber statt Schnaps war es Kokain.

Die fünf Schiffscontainer aus Brasilien wurden sehnlichst erwartet – von der Firma Nespresso, die in Romont die weltberühmten Kapseln herstellt.

Dort staunten die Mitarbeitenden nicht schlecht, als beim Entladen hinter dem begehrten braunen Pulver ein weisses Pulver ans Tageslicht kam.

Für die Polizei stand schnell fest: Das war keine Kaffee-Novität aus dem Hause Nestlé, sondern Kokain, und zwar nicht zu knapp: 500 Kilogramm, im Wert von über 50 Millionen Franken. Die beiden Substanzen hätten sich nicht vermischt, betonte die Polizei. Nun wird der interessante Fall untersucht.

Sneakerness

Vom Kokain wechseln wir fliegend zu einer anderen Droge, die oft auch Weiss ist wie das Pulver oben: Sneakers!

Sie können süchtig machen. Und wer süchtig ist, zahlt viel Geld für einen Kick. Stichwort Kick: Es geht hier um Schuhe. Stylische Turnschuhe.

Am Wochenende ist Zürich Schauplatz einer offenen Sneakerszene – es ist wieder «Sneakerness«, die Messe für den Freund und die Freundin des exklusiven Sportschuhs. Ein solcher kann – bei entsprechend kleiner Auflage – gut und gerne schon mal ein paar Zehntausend Franken kosten. Die Teuersten wurden bisher für zwei Millionen gehandelt.

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