The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Debatten
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast
Strom

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Am meisten Geld pro Monat gebe ich für Miete und Steuern aus. Strom, Gas und Wasser hingegen bereiten mir keine Bauchschmerzen. In anderen Ländern ist das ganz anders, wie Sie sicherlich aus eigener Erfahrung berichten können.

Herzliche Grüsse

Gas
© Keystone / Christian Beutler

Die Preise für Energie steigen, doch in der Schweiz kann man sich glücklich schätzen.

In der Schweiz belasten Gas und Strom das Haushaltsbudget weniger als in den meisten anderen Ländern. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor.

Weil die Löhne in der Schweiz mit durchschnittlich 6200 Franken pro Monat hoch sind, geben Schweizer Haushalte im Schnitt nur 5% des Einkommens für Gas-, Strom- und Wasserrechnungen aus.

Anders etwa in Pakistan: Dort gehen zwei Drittel des Einkommens für Gas, Wasser und Strom drauf. Der Durchschnittslohn ist in Pakistan mit 93 Euro pro Monat der niedrigste aller untersuchten Länder.

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Mischa Stünzi

Wofür geben Sie in Ihrem Haushalt viel Geld aus? Können Sie am Ende des Monats noch etwas beiseitelegen?

Der durchschnittliche Schweizer Haushalt (2,2 Personen) gibt pro Monat 1700 Franken fürs Wohnen aus und spart knapp 1600 Franken. Und Sie? 

12 Kommentare
Diskussion anzeigen
Uno
Copyright 2022 The Associated Press. All Rights Reserved.

Warum die Uno ein Demokratie-Defizit hat.

Die Schweiz kandidiert für einen nicht-ständigen Sitz im Sicherheitsrat. Dabei wird ein grundsätzliches Demokratie-Problem sichtbar: In der Uno entscheiden Regierungen; Parlamente und Stimmbevölkerung bleiben aussen vor.

Immerhin bemüht sich die Schweiz, das Parlament bei wichtigen Entscheiden zu konsultieren und die Bevölkerung über das Abstimmungsverhalten der Schweiz zu informieren. Damit geht sie im internationalen Vergleich recht weit.

Doch das Grundsatzproblem bleibt bestehen und gewinnt an Relevanz, denn immer mehr Regeln werden auf internationaler Ebene vereinbart. Nationale Gesetzgebungsprozesse, wo Stimmbevölkerung und Parlament mitreden, werden so umgangen.

Medikamente
© Keystone / Christian Beutler

Laut einer Studie stellen Altersheime Seniorinnen und Senioren systematisch mit Pillen ruhig.

Pflegende in Schweizer Altersheimen greifen trotz schwerer Nebenwirkungen oft zu Neuroleptika – weil für die persönliche Pflege die Zeit fehlt. Dies berichtet der Tages-Anzeiger gestützt auf eine noch unveröffentlichte Studie.

Für diese haben die Forschenden Behandlungsdaten von 619 Heimen aus den Jahren 2019 und 2020 erhoben. Obwohl die Bewohner:innen nicht an Schizophrenie leiden, erhielten 37 Prozent von ihnen ein Neuroleptikum.

Dieses Medikament hat starke Nebenwirkungen. Unter anderem macht es müde. Daher lassen sich unruhige Betagte, die beispielsweise an Demenz leiden, mit solchen Medikamenten bequem ruhigstellen.

5G Antenne
© Keystone / Leandre Duggan

Der 5G-Ausbau spaltet die Schweizer Bevölkerung.

Laut einer Umfrage befürworten 42,5 Prozent der Bevölkerung den vom Bundesrat vorgeschlagenen schnellen Ausbau von 5G. 41,7 Prozent der Befragten sind dagegen.

Rund ein Drittel der Befragten hat bereits ein 5G-Abo. Das bringt ihnen aber wenig: Laut Tages-Anzeiger schneidet das Schweizer 5G-Netz im europäischen Vergleich nämlich schlecht ab.

Schuld daran sind einerseits die in der Schweiz besonders strengen Strahlungs-Grenzwerte. Dazu kommen zahlreiche Einsprachen von kritischen Anwohner:innen gegen den Bau von Antennen.

Meistgelesen
Schweizer Diaspora

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft