Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Am meisten Geld pro Monat gebe ich für Miete und Steuern aus. Strom, Gas und Wasser hingegen bereiten mir keine Bauchschmerzen. In anderen Ländern ist das ganz anders, wie Sie sicherlich aus eigener Erfahrung berichten können.
Herzliche Grüsse
Die Preise für Energie steigen, doch in der Schweiz kann man sich glücklich schätzen.
In der Schweiz belasten Gas und Strom das Haushaltsbudget weniger als in den meisten anderen Ländern. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor.
Weil die Löhne in der Schweiz mit durchschnittlich 6200 Franken pro Monat hoch sind, geben Schweizer Haushalte im Schnitt nur 5% des Einkommens für Gas-, Strom- und Wasserrechnungen aus.
Anders etwa in Pakistan: Dort gehen zwei Drittel des Einkommens für Gas, Wasser und Strom drauf. Der Durchschnittslohn ist in Pakistan mit 93 Euro pro Monat der niedrigste aller untersuchten Länder.
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- Der Artikel in der Handels-ZeitungExterner Link (Paywall).
- Aus unserem Archiv: Das machen Schweizer Haushalte mit ihren 10’114 Franken Monatseinkommen.
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Warum die Uno ein Demokratie-Defizit hat.
Die Schweiz kandidiert für einen nicht-ständigen Sitz im Sicherheitsrat. Dabei wird ein grundsätzliches Demokratie-Problem sichtbar: In der Uno entscheiden Regierungen; Parlamente und Stimmbevölkerung bleiben aussen vor.
Immerhin bemüht sich die Schweiz, das Parlament bei wichtigen Entscheiden zu konsultieren und die Bevölkerung über das Abstimmungsverhalten der Schweiz zu informieren. Damit geht sie im internationalen Vergleich recht weit.
Doch das Grundsatzproblem bleibt bestehen und gewinnt an Relevanz, denn immer mehr Regeln werden auf internationaler Ebene vereinbart. Nationale Gesetzgebungsprozesse, wo Stimmbevölkerung und Parlament mitreden, werden so umgangen.
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- Auch andere Medien widmeten der Kandidatur der Schweiz in den letzten Tagen Berichte, unter anderem WatsonExterner Link und TelebaselExterner Link.
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Laut einer Studie stellen Altersheime Seniorinnen und Senioren systematisch mit Pillen ruhig.
Pflegende in Schweizer Altersheimen greifen trotz schwerer Nebenwirkungen oft zu Neuroleptika – weil für die persönliche Pflege die Zeit fehlt. Dies berichtet der Tages-Anzeiger gestützt auf eine noch unveröffentlichte Studie.
Für diese haben die Forschenden Behandlungsdaten von 619 Heimen aus den Jahren 2019 und 2020 erhoben. Obwohl die Bewohner:innen nicht an Schizophrenie leiden, erhielten 37 Prozent von ihnen ein Neuroleptikum.
Dieses Medikament hat starke Nebenwirkungen. Unter anderem macht es müde. Daher lassen sich unruhige Betagte, die beispielsweise an Demenz leiden, mit solchen Medikamenten bequem ruhigstellen.
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- Aus unserem Archiv: Explodierende Pflegekosten – wer wird das bezahlen?; Wie Distanz die Pflege alternder Eltern erschwert.
Der 5G-Ausbau spaltet die Schweizer Bevölkerung.
Laut einer Umfrage befürworten 42,5 Prozent der Bevölkerung den vom Bundesrat vorgeschlagenen schnellen Ausbau von 5G. 41,7 Prozent der Befragten sind dagegen.
Rund ein Drittel der Befragten hat bereits ein 5G-Abo. Das bringt ihnen aber wenig: Laut Tages-Anzeiger schneidet das Schweizer 5G-Netz im europäischen Vergleich nämlich schlecht ab.
Schuld daran sind einerseits die in der Schweiz besonders strengen Strahlungs-Grenzwerte. Dazu kommen zahlreiche Einsprachen von kritischen Anwohner:innen gegen den Bau von Antennen.
- Die Agentur-Meldung finden Sie bei uns, dem BlickExterner Link und bei WatsonExterner Link.
- Der Artikel im Tages-AnzeigerExterner Link (Paywall).
- Aus unserem Archiv: Die Schweiz, eine Insel des 5G-Widerstands.
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