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Grafik mit Hand, die einen Stimmzettel in einer Urne versenkt

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Jetzt liegen Fakten auf dem Tisch. Das Not-Aus für das E-Voting 2019 in der Schweiz trifft Sie besonders hart: Seither ist nämlich die Stimmbeteiligung der Auslandschweizer:innen um fast einen Drittel eingebrochen.

Beste Grüsse aus dem immer heisseren Bern

Grafik mit Hand, die einen Stimmzettel in einer Urne versenkt
© Keystone / Alexandra Wey

Auslandschweizer:innen sollen in ihrer Heimat politisch mitbestimmen. Dieser Wunsch ist durch das Aus des E-Votings 2019 ein bisschen frommer geworden.

Gut die Hälfte der Kantone war es, die ihren Bürger:innen die elektronische Stimmabgabe anboten. Dann, 2019, ordnete die Schweizer Regierung den Marschhalt an.

Der Grund: Sicherheitslücken im riesigen Quellcode. Das Risiko eines drohenden Vertrauensverlusts für das Tafelsilber der Schweizer Demokratie – ihre regelmässigen Volksabstimmungen – wurde dem Bundesrat zu gross.

Der Rückzieher hat Folgen: Die Beteiligung der politisch Interessierten und Engagierten unter Ihnen ist von 36% auf 27% abgesackt.

Das bedauert Ariane Rustichelli, die Direktorin der Auslandschweizer-Organisation (ASO). Sie hofft aber, dass die angekündigte Neuauflage schon bald kommt. Aber für die eidgenössischen Wahlen von Oktober 2023 dürften es nicht reichen, befürchtet Rustichelli.

Kein E-Voting mehr: Stimmbeteiligung der fünften Schweiz gesunken – unsere Kuration des Berichts von SRF News.

Was die jungen Ausland-Schweizer:innen im Alltag für die Umwelt tun – unser Bericht Nr. 2 zu #WeareSwissabroad, diesmal geht’s um die jungen Engagierten.

Bundespräsident Cassis dankt der Fünften Schweiz – und hier noch Nr. 3: Bundespräsident Ignazio Cassis dankt Ihnen und den fast 800’000 Schweizer:innen im Ausland in seiner Ansprache zum 1. August für Ihre Rolle als Botschafter:innen in der Welt.

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Debatte
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Die Lockerung der Covid-19-Beschränkungen und die aufgestaute Reisenachfrage schlagen sich in einer sehr geschäftigen Urlaubssaison nieder.

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Stadtbauten mit vielen Pflanzen an der Fassade
Pavel Sipachev

Europa und die Schweiz flimmern der grossen Hitze entgegen. Besonders die Städte werden zum Glutofen. Das geht auch anders.

Zwischen 35°C und 40°C heiss soll es in den nächsten Tagen bei uns werden. Manche mögen das. Aber viele ächzen. Und für jene mit fragilerer Konstitution kann es sogar gefährlich werden, Stichwort Hitzestau oder gar -kollaps.

Die Städte als veritable Beton- und Asphaltklumpen verwandeln sich in Glutöfen, die sich nachts kaum abkühlen. Und nicht alle haben eine Aare wie wir in Bern, die Abkühlung bietet. Für Schwimmer:innen zumindest.

Die Stadtplaner:innen und -gestalter:innen müssen auch hierzulande umdenken: Mit viel mehr Bäumen und sonstigem Grün – auch an den Fassaden –, mit Wasseroasen, begehbaren Wasserspielen, Sprühnebeln und hellem Asphalt können die Temperaturen einigermassen im erträglichen Bereich gehalten werden. Dies zeigen Pionierstädte im fernen Asien.

Ulf Schiller

Und gleich noch ein Sommerthema mit kühlendem Inhalt: Kommen Sie mit ins grösste Freibad Europas!

Es ist ein unverzichtbarer Teil der Identität der Stadt Bern: das Freibad Weyermannshaus oder «Weyerli», wie wir Berner:innen sagen. Diesen Sommer erstrahlt die grosszügige Anlage im Westen Berns und direkt am Bremgartenwald in neuer, jugendlicher Frische: sie wurde generalüberholt. Das war der Stadt 35 Millionen Franken wert.

An Spitzen wie jetzt, wo Hochsommer und Ferien zusammentreffen, tummeln sich 13’000 Menschen in der Erfrischungsoase. Die «Badi» ist dann ein bunter, diverser und friedlicher Kosmos im Kleinen, in dem Sprachen wild durcheinanderpurzeln.

Alt, jung, straight, queer, bunt, braungebrannt oder hell wie ein Grottenolm: Niemand muss draussen bleiben. Alle können gratis rein.

Als ich das letzte Mal im Weyerli war, war es Anfang Winter gewesen und die Badesaison längst vorbei: Mehrere Male gastierten die besten Cyclo-Crosser der Welt im «Weyerli» und machten die «Badi» zu einem Freilufttempel in Sachen Geschwindigkeit und Beherrschung des Geräts. Wir waren zwar nicht ganz 13’000 Zuschauende, aber 5000 schon.

Das obige Bild des Cyclocross-Königs Mathieu van der Poel schoss übrigens Ulf Schiller, ein ehemaliger Rennrad-Buddy von mir. Der Professor für Betriebswirtschaftslehre ist mittlerweile der wohl beste Sportfotograf der Schweiz und weilt aktuell an den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in den USA, die heute beginnen.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Balz Rigendinger

Was braucht es Ihrer Ansicht nach für den Wiederaufbau der Ukraine?

Was wäre in Ihren Augen auch noch wichtig oder eine absolute Priorität, um dem angegriffenen Staat eine gute Zukunft zu ermöglichen?

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Porträt Ueli Steck
AFP

Ueli Steck war die Ikone schlechthin für Speedrekorde durch schwierigste Wände der Alpen. Jetzt hat definitiv eine neue Generation übernommen.

Es war Wahnwitz pur: In gut 2 ¾ Stunden düste der Berner Oberländer 2008 die Eigernordwand hoch. Das Berner Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau hatte er ebenfalls in einer Rekordzeit überschritten – er brauchte 16 Stunden.

Dann der Schock: 2017 stürzt Steck im Everestgebiet tödlich ab – auf einer Aufwärmtour.

Sein Rekord am Eiger wurde schon früher gebrochen. Jetzt haben die Berner Oberländer Nicolas Hojac und Adrian Zurbrügg auch seine Dreifach-Überschreitung getoppt – mit 13 Stunden und ein paar Zerquetschten.

Wie unvorstellbar dieser lange Bergsprint ist, zeigt die Tatsache, dass geübte Normalsterblichefür diese Tour auch schon mal vier oder auch fünf Tage benötigen.

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