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Locarno Film Festival

Heute in der Schweiz

Sehr geehrte Damen und Herren

Nukleare Gefahren, Inflation, Krisen – das heutige Briefing bietet zugegebenermassen etwas schweren Stoff. Dafür bietet es auch Möglichkeiten zum wohldosierten Eskapismus: Immerhin beginnt heute die 75. Ausgabe des Locarno Film Festival.

Freundliche Grüsse aus Bern

Ignazio Cassis
© Keystone / Alessandro Della Valle

Ignazio Cassis ruft in New York zur Eindämmung nuklearer Risiken auf.

Nukleare Abrüstung ist ein beliebtes Thema in der multilateralen Diplomatie – zumindest bei all jenen, die keine Nuklearmacht sind. Die anderen foutieren sich regelmässig darum.

Nun gab es Phasen, in denen Rüstungskontrolle und Abrüstung ernsthaft(er) angegangen wurden. Die sind vorerst vorbei: Seit der Invasion in der Ukraine haben russische Politiker:innen immer wieder mit der nuklearen Option gedroht.

Dieser Tage findet in New York eine Konferenz zur Einhaltung des Atomwaffensperrvertrags statt, Bundespräsident Cassis war auch anwesend und sagte: «Die Schweiz will eine atomwaffenfreie Welt erreichen.» Ob er gehört wird? Man wünscht es sich.

Locarno Film Festival
Prisma By Dukas Presseagentur Gmbh / Alamy Stock Photo

75 Jahre Locarno Film Festival: Ein Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Heute beginnt das prestigeträchtigste Filmevent der Schweiz: Das Filmfestival von Locarno feiert seinen 75. Geburtstag – mit der ersten vollumfänglichen Ausgabe seit Beginn der Pandemie und einem Virtual-Reality-Programm.

Nach drei Jahren, in denen sich das Festival auf Südostasien konzentrierte, beginnt ein neuer Zyklus mit lateinamerikanischen Filmemacher:innen. Und auch weitere Änderungen stehen an.

Giona A. Nazzaro, der künstlerische Leiter des Festivals, hat ein simples, aber bestechendes Motto: «Mein oberstes Ziel ist es, Langweile beim Publikum zu verhindern.» Na, dann: Vorhang auf!

Taschenrechner
Keystone / Hotli Simanjuntak

Die Inflation in der Schweiz bleibt im Juli stabil.

Die Teuerung betrug letzten Monat 3,4% und war damit gleich hoch wie im Juni. Anders als in der EU und den USA kam es also zu keiner weiteren Erhöhung. Das Niveau ist damit verhältnismässig tief – betroffen sind denn vor allem auch importierte Güter.

Dennoch ist das Seco-Stimmungsbarometer der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten am Fallen: Die Stimmung ist schlecht, der Krieg in der Ukraine und die sich andeutende Rezession drücken merklich.

Aber es gibt auch Anzeichen für Besserung: So sinken etwa die Transportkosten in der Schiffsfahrt bereits seit März. Auch Rohstoffe – darunter Grundnahrungsmittel – werden wieder günstiger.

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swissinfo.ch

Die Sommerserie mit SWI-Journalist:innen geht weiter.

Wie reagiert die japanische Gesellschaft auf die kürzliche Ermordung des ehemaligen Premierministers Shinzo Abe? Meine Kollegin Kaoru Uda von unserer japanischen Redaktion hat darüber in der SRF-Sendung Rendez-vous gesprochen.

In mehrteiligen Gesprächsreihen sprechen Journalist:innen über sich, ihr Land und dessen Beziehungen zu Schweiz. Die Zuhörer:innen erhalten so nicht nur einen Einblick in unseren Redaktionsalltag, sondern auch ein tieferes Verständnis für die Herkunftsorte unserer Kolleg:innen.

Bisher waren meine Kollegen Thair Alsaadi (arabische Redaktion), Alexander Thoele (portugiesische Redaktion) und Igor Petrov (russische Redaktion) eingeladen. Es sind spannende Gespräche, die ich Ihnen gerne zum Nachhören empfehle!

  • Hier finden Sie den Überblick über alle Gespräche – wir aktualisieren die Seite laufend.

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