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Förderkonzept für Ausland-Schweizerschulen

Der Bundesrat legt für Schweizerschulen im Ausland drei Alternativen zum bestehenden Fördermodell vor. Er hat am Mittwoch einen entsprechenden Bericht vorgestellt. Er erfüllt damit eine Motion der Finanzkommission des Ständerates.

Der von der Landesregierung verabschiedete Bericht beinhaltet drei Alternativen zum heutigen Fördermodell. Die erste schlägt die Einstellung jeglicher Bundeshilfe vor. Die zweite sieht eine Reduktion des Bundesengagements um die Hälfte vor: nur noch 10 Mio. Franken statt bisher 20 Mio. Franken.

Die dritte Variante hat eine Aktualisierung und Optimierung des heutigen Förderkonzeptes zum Inhalt und sieht dafür weiterhin 20 Mio. Franken vor. Die schweizerische Bildungspräsenz im Ausland soll mit den zur Verfügung stehenden Mitteln verstärkt und verbessert werden.

Der Bund fördert weltweit 16 Schweizerschulen im Ausland: in Akkra, Bangkok, Barcelona, Bogota, Catania, Lima, Madrid, Mailand, Mexiko mit Schulen in Cuernavaca und Querétaro, Bergamo, Rom, Santiago, Sao Paulo (mit Filialschule in Curitiba) und Singapur.

Die Schweizerschulen im Ausland sind konfessionell neutrale und gemeinnützige Privatschulen, die von Schweizer Kindern, von Kindern des Gastlandes und von Kindern von Drittstaaten besucht werden. Ihr Unterricht ist bikulturell und zweisprachig.

swissinfo.ch und Agenturen

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