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Immer mehr Frauen sterben an Lungenkrebs

Dank veränderter Lebensgewohnheiten und medizinischem Fortschritt führen Herzkreislauf-Krankheiten in der Schweiz weniger häufig zum Tod. Dagegen ist Lungenkrebs bei Frauen immer häufiger Todesursache.

1970 kam bei den durch Lungenkrebs bedingten Todesfällen eine Frau auf elf Männer. Im Jahr 2000 lag dieses Verhältnis bei 1 zu 4. Bei der jüngeren Generation beträgt es 1 zu 2, wie die schweizerische Todesursachen-Statistik 1970 bis 2004 festhält.

Hintergrund dieser Entwicklung ist die starke Zunahme des Anteils der Raucherinnen seit den fünfziger Jahren.

37% aller Todesfälle pro Jahr gehen auf das Konto der Herzkreislauf-Krankheiten. Die Sterbeziffer infolge dieser Todesursache hat sich zwischen 1970 und 2004 fast halbiert.

Dieser Rückgang ist zurückzuführen auf veränderte Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten, Prävention, sowie bessere Behandlungs- und Diagnosenmethoden.

An Aids sterben gegenwärtig pro Jahr rund 100 Personen in der Schweiz. 1994 hatte man 662 Aidstote gezählt.

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