Time-out für den Bundesrat
Es ist wieder einmal soweit: Die Landesregierung brach nach ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause zu ihrer traditionellen zweitägigen "Schulreise" auf.
Mit einer Fahrt im legendären «Roten Pfeil» startete der Bundesrat seinen Jahresausflug. Nach einem Empfang im aargauischen Zofingen ging es in die Zentralschweiz, wo neben Milch und viel Musik ein Marsch aufs Rütli für Unterhaltung sorgte. Im Beisein von Innerschweizer Regierungs-Delegationen und des Tessins wurde den Gästen ein «musikalischer Dialog quer durch die Geschichte» geboten.
Die Reise führt jedes Jahr in die Heimat des Bundespräsidenten. Heuer ist dies Finanzminister Kaspar Villiger, ein Luzerner.
Zum Programm des ersten Ausflugstags gehörte auch eine Besichtigung des grössten Schweizer Milchkonzerns in Emmen (LU) und ein Flug per Helikopter nach Seelisberg im Kanton Uri.
Kunst und Volksapéro
Mit dem Schiff fuhr die Landesregierung dann nach Brunnen und mit einem Bus nach Luzern. Dort besichtigte sie die berühmte Sammlung Rosengart mit ihren Werken der klassischen Moderne.
Am Rathausquai wurde der Bundesrat schliesslich vom Luzerner Stadtrat empfangen, bevor die Bevölkerung zum wiederum musikalisch begleiteten Apéro geladen war. Bundespräsident Villiger und der Luzerner Stadtpräsident Urs W. Studer hielten dabei kurze Ansprachen.
Abgeschlossen wurde der erste Tag mit einem Empfang durch Hazy Osterwald und einem Nachtessen in einem Luzerner Hotel.
Für Freitag ist eine Fahrt auf den Pilatus geplant.
swissinfo und Agenturen
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