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«Unglaublich schön, wieder hier zu sein»

Der 57-jährige Werner Greiner, der fast sechs Monate von dem maghrebinischen Arm der Al-Kaida als Geisel gefangen gehalten worden war, ist in die Schweiz zurückgekehrt. Er war am Sonntag in Mali freigelassen worden.

Die näheren Umstände der Freilassung waren zunächst nicht bekannt. Der Schweizer Botschafter Markus Börlin hatte am Sonntag gesagt, die Schweiz habe weder mit den Entführern verhandelt noch ein Lösegeld gezahlt.

Der Schweizer war zusammen mit seiner Frau, einer Deutschen und einem Briten am vergangenen 22. Januar im Grenzgebiet zwischen Mali und dem Niger verschleppt worden. Sie waren mit einem deutschen Reiseveranstalter unterwegs.

Greiner danke allen, die für seine Freilassung gearbeitet hatten. Es sei «unglaublich schön, wieder hier zu sein», sagte er.

Sie habe grosse Hoffnung, dass sie zusammen diesen Albtraum auch psychisch voll bewältigen könnten, sagte Gabriella Barco Greiner, die Frau des Freigelassenen. Sie und die 77-jährige Deutsche waren im April mit zwei früher entführten kanadischen UN-Mitarbeitern freigelassen worden.

Anfang Juni war im Internet im Namen von Al Kaida die Nachricht verbreitet worden, dass der verschleppte Brite in Nord-Mali hingerichtet worden sei.

swissinfo und Agenturen

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