VCS fordert mehr öffentlichen Verkehr
Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) fordert eine Trendwende zu Gunsten des öffentlichen Verkehrs. Sein Anteil müsse verdoppelt werden.
Der öffentliche Verkehr (öV) hält zur Zeit einen Anteil von 22% am gesamten Verkehrsvolumen der Schweiz. Die Delegierten des VCS haben in Bern eine Resolution verabschiedet, wonach sie die Verdoppelung dieses Anteils bis 2030 fordern.
Das bedeute einen Prozentpunkt Anteilszunahme pro Jahr.
Bund und Kantone müssen eine aktivere Verlagerung des motorisierten Individualverkehrs auf den öV sowie den Fuss- und Veloverkehr erreichen.
Der VCS mache dazu mit seiner «Initiative für den öffentlichen Verkehr» einen zukunftsweisenden Vorschlag, für den nach drei Monaten bereits 75’000 Unterschriften gesammelt worden seien.
Die Initiative verlangt, dass die Erträge der Mineralölsteuer künftig zur Hälfte für den öV eingesetzt werden, damit die geplanten Ausbauprojekte beschleunigt in Angriff genommen werden können.
Auch im alpenquerenden Güterverkehr sei die in der Verfassung verankerte und vom Volk mehrmals bestätigte Verlagerung auf die Schiene konsequent umzusetzen.
swissinfo.ch und Agenturen
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