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Waffen sollen weiterhin zu Hause aufbewahrt werden

Militärwaffen sollen künftig im Zeughaus statt zu Hause aufbewahrt werden, fordert eine Volksinitiative. Der Bundesrat empfiehlt den Vorschlag ohne Gegenentwurf zur Ablehnung.

Die Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» wurde von einem überparteilichen Komitee lanciert. Die Initiative verlangt, dass Militärwaffen nicht mehr zu Hause aufbewahrt werden dürfen, sondern im Zeughaus gelagert werden.

Sie fordert einen zudem einen Bedarfsnachweis für den Waffenerwerb und ein Waffenregister.

Die Sicherheit – namentlich von Frauen- werde erhöht, das Drohpotenzial gesenkt und Suizide verhindert, schreibt das Initiativkommitee.

An seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause hat der Bunderat beschlossen, die Vorlage zur Ablehnunung zu empfehlen. Die Sicherheit vor Waffen wird derzeit auch im Zusammenhang mit der Waffengesetz-Revision, die der Bundesrat im Mai ans Parlament überwiesen hat, diskutiert.

Der Bundesrat schlägt vor, Munition und Waffen zu kennzeichnen und Waffenhandel zu dokumentieren. Auf ein Waffenregister will er jedoch verzichten.

Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) hat nun den Auftrag, dem Bundesrat bis im Spätherbst einen Botschaftsentwurf zu unterbreiten.

swissinfo.ch und Agenturen

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