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Schweizer weiterhin reichste Bevölkerung der Welt

Die Schweizer sind nach wie vor die wohlhabendste Bevölkerung der Welt
Die Schweizer sind nach wie vor die wohlhabendste Bevölkerung der Welt Keystone-SDA

Die Schweizer Bevölkerung verfügt weiterhin über das höchste Durchschnittsvermögen weltweit. Das globale Privatvermögen legte 2025 so stark zu wie zuletzt 2017 - die Zuwächse verteilten sich jedoch ungleich.

(Keystone-SDA) Hierzulande besitzt jede erwachsene Person laut dem am Dienstag publizierten «Global Wealth Report» der UBS im Schnitt umgerechnet 910’382 Dollar. Auf den nächsten Plätzen folgen die USA (696’277 Dollar) und Luxemburg (654’732 Dollar).

Dabei definiert die UBS das Vermögen als Summe aller Finanzanlagen und Sachwerte wie Immobilien im Besitz von Privatpersonen abzüglich ihrer Schulden. Ebenfalls eingerechnet wurde das Vermögen privater Pensionsfonds.

13 Prozent halten 69 Prozent des Vermögens

Knapp 944’000 Erwachsene in der Schweiz zählen zum Kreis der Dollar-Millionäre – das entspricht 13,1 Prozent aller Erwachsenen im Land. Diese Gruppe konzentriert rund 69 Prozent des gesamten Privatvermögens auf sich.

Beim sogenannten Medianvermögen rangiert die Schweiz mit 145’555 US-Dollar pro Person hingegen nur auf Rang 8. Hier führt Luxemburg mit 394’005 US-Dollar, gefolgt von Belgien mit 277’166 und Australien mit 210’783 Dollar. Der Median ist der statistische Mittelwert, 50 Prozent der Werte liegen darüber, 50 darunter.

Auch über einen längeren Zeithorizont zeigt sich in der Schweiz ein gemischtes Bild: Zwischen 2000 und 2025 wuchs das durchschnittliche Vermögen pro Erwachsenem real um etwas mehr als 11 Prozent, während das reale Medianvermögen im gleichen Zeitraum um knapp 15 Prozent zurückging.

Viele neue US-Millionäre

Die weltweiten Privatvermögen stieg 2025 in US-Dollar um 10,8 Prozent und damit deutlich stärker als in den Vorjahren 2024 (+4,6 Prozent) und 2023 (+4,2 Prozent). Das Wachstum war dabei in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) mit 17,5 Prozent am kräftigsten, gefolgt von Amerika mit 8,5 Prozent und dem asiatisch-pazifischen Raum mit 5,9 Prozent.

Die regionalen Unterschiede spiegeln laut UBS teilweise Wechselkursbewegungen wider. Insbesondere die Abwertung des US-Dollars wird erwähnt.

Auch global verteilten sich die Zuwächse ungleich: Während das Durchschnittsvermögen weltweit zulegte, sank das Medianvermögen in den meisten Märkten. Die Zahl der Dollar-Millionäre stieg 2025 um rund 1,5 Prozent, was nahezu einer Million neuer Millionäre entspricht – fast die Hälfte davon entfiel auf die USA.

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