Der Kanton Tessin hat im Rahmen des Resettlement-Programms der Uno zum ersten Mal syrische Flüchtlinge aufgenommen. Sieben Familien, bestehend aus 36 Personen, sind im Südkanton eingetroffen.

Die sieben Familien bestehen aus 13 Erwachsenen und 23 Minderjährigen, darunter 21 schulpflichtige Kinder, wie die Staatskanzlei am Montag mitteilte. Sie werden zunächst vom Roten Kreuz betreut und danach während zwei Jahren mit einem Integrationsprojekt begleitet.

Der Bundesrat entschied im Dezember 2016, innerhalb von zwei Jahren insgesamt 2000 Resettlement-Flüchtlinge aufzunehmen. In erster Linie werden Syrerinnen und Syrer aufgenommen, die in Flüchtlingslagern in Jordanien und Libanon leben. Die 36 im Tessin eingetroffenen Personen gehören zu diesem Kontingent.

Bis Mitte März sind nach Angaben des Staatssekretariates für Migration bisher rund 700 Resettlement-Flüchtlinge in der Schweiz angekommen. Der Kanton Tessin ist nach eigenen Angaben bereit, von 2018 bis 2019 insgesamt 70 Resettlement-Flüchtlinge aufzunehmen.

Das Programm richtet sich an besonders verletzliche Menschen, die sich in Syrien oder in einem der Nachbarländer aufhalten und die vom Hochkommissariat für Flüchtlinge der Uno den Flüchtlingsstatus erhalten haben. Sie erhalten in der Schweiz Asyl, ohne das Asylverfahren durchlaufen zu müssen.

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