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Stadt Zürich soll neue «Marina» im Tiefenbrunnen erhalten

Keystone-SDA

Das Stadtzürcher Parlament hat am Mittwoch dem Umbau des Hafens Tiefenbrunnen zugestimmt. Entstehen soll eine "Marina", die auch für die Allgemeinheit zugänglich wird.

(Keystone-SDA) Es war reiner Zufall, dass in der Nacht nach der ersten Parlamentsdiskussion vor einigen Wochen ein Teil der Mole des Hafens im Zürichsee versank. Das Parlament hatte sich zuvor offen für eine Neugestaltung gezeigt. Auch am Mittwoch stellte es sich in zweiter Lesung mit 82 zu 23 Stimmen hinter das Projekt.

Geplant ist ein ein 150 Meter langer und 15 Meter breiter Steg hinaus aufs Wasser, der ein Ort zum Verweilen sein soll. Von der Mole aus dürfen die Besucher ins Wasser springen und eine Art Kiosk ist auch geplant. Zudem soll die «Marina» Platz für 400 Boote bieten, weiter soll ein Wassersportzentrum entstehen.

Der Gemeinderat bewilligte den Projektierungskredit von rund 9 Millionen Franken. Baustart wäre frühestens 2032.

Gegen «Dubai-Goldküstenhafen»

Einzig AL und Grüne hatten sich in der Debatte vor einigen Wochen gegen den Hafen an der Stadtgrenze ausgesprochen. Dabei fielen Worte wie «Dubai-Goldküstenhafen» und «Cüpli-Sozis», weil die SP sich hinter das Projekt stellte.

Zu Beginn der Sitzung lehnte der Gemeinderat einen Rückweisungsantrag der SVP mit 83 zu 19 Stimmen ab. Als Grund für den Antrag nannte Derek Richter die versunkene Mole. Ein weiteres Projekt sei erst sinnvoll, wenn die Gründe für die abgesunkene Mole geklärt seien.

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