Starbucks wächst und übernimmt Kontrolle bei Schweizer Tochter
(Keystone-SDA) Starbucks serviert mehr Kaffee und Kuchen. Vor allem die US-Amerikaner zog es im dritten Geschäftsquartal, das bis zum 3. Juli lief, häufiger in die Läden. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 Prozent auf 2,9 Mrd. Dollar.
Der Gewinn verbesserte sich sogar um 34 Prozent auf unter dem Strich 279 Mio. Dollar. Firmenchef Howard Schultz sprach am Donnerstag am Sitz in Seattle von neuerlichen Rekordzahlen.
Wie zudem am Freitag bekannt wurde, hat Starbucks die vollständige Kontrolle über ihre Töchter in Österreich und der Schweiz übernommen. So hat sie gemäss eigenen Angaben ihrem bisherigen griechischen Joint-Venture-Partner Marinopoulos Holding die restlichen 50-Prozent-Anteile an Starbucks Coffee Switzerland und Starbucks Coffee Austria am 7. Juli abgekauft.
Zur Kette gehören mittlerweile weltweit mehr als 17’000 Filialen, davon 11’000 in den Vereinigten Staaten. In Metropolen wie New York findet sich alle paar Blocks ein Starbucks, auch weil es in den USA kaum klassische Cafés wie in Europa gibt. Die meisten neuen Läden entstehen derzeit allerdings im Ausland.
Zu den grössten Konkurrenten von Starbucks gehört weiterhin die Schnellimbiss-Kette McDonald’s, die unter ihrer Marke McCafé auch Kaffee und Kuchen verkauft. Der zweite grosse Rivale Dunkin‘ Donuts war am Mittwoch an die Börse gegangen.