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MANNHEIM (awp international) - Steigende Rohstoffpreise bereiten Europas grösstem Zuckerhersteller Südzucker Sorgen. "Das bekommen auch wir zu spüren, so liegen einige Geschäftsbereiche ergebnismässig unter dem Vorjahr", sagte Südzucker-Chef Wolfgang Heer der "Rhein-Neckar-Zeitung" (Donnerstag) in Heidelberg. Besonders betroffen seien die Stärkesparte und der zu dem Mannheimer Konzern gehörende Pizzaproduzent Freiberger. "Wir werden auch im kommenden Jahr Belastungen aus den steigenden Rohstoffpreisen sehen." Diese werde das Unternehmen auch an die Verbraucher weitergeben.
Die Prognose für das Ende Februar auslaufende Geschäftsjahr 2010/11 bestätigte Heer. Der Konzern rechnet mit einem Umsatz von rund 6 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,7 Mrd. Euro) und einem Anstieg des operativen Ergebnisses von 403 auf rund 500 Millionen Euro. "Wir haben derzeit die erfreuliche Situation, dass alle Segmente im Konzern gut laufen", sagte Heer der Zeitung.
"Auch die Mitarbeiter profitieren von unserem Erfolg", sagte Heer. "Neben dem üblichen Weihnachtsgeld gab es eine leicht erhöhte Sonderzahlung an die Mitarbeiter." Die Beschäftigungssituation sei derzeit stabil. "Das freut uns, denn wir haben ja vor zwei drei Jahren aufgrund der Vorgaben der EU einen deutlichen Abbau im Zuckerbereich erlebt."
Das Unternehmen hatte stark unter den Folgen der EU- Zuckermarktreform gelitten. Neben der 2006 in Kraft getretenen Gesetzesänderung hatten Exportbeschränkungen Umsatz und Gewinn einbrechen lassen. "Die Verwerfungen der EU-Zuckermarktreform liegen hinter uns. Wir befinden uns jetzt in einem sicheren Planungsumfeld bis 2014/15", sagte Heer. "Klar ist aber, dass der Abbau der Schulden weiter im Fokus stehen wird."
Auch Zukäufe schloss Heer nicht aus. "Wir schauen immer nach möglichen Übernahmegelegenheiten. Unser Wachstum kann nicht nur organisch sein", sagte Heer. "Aber wir müssen angesichts unserer Schulden auch immer schauen, was wir uns leisten können." Grundsätzlich seien Akquisitionen in allen Segmenten denkbar./sba/DP/he

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