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Strabag verdient im Quartal mehr – Erste Aufträge aus Konjunkturpaketen

WIEN (awp international) – Der österreichische Baukonzern Strabag hat dank Sparkurs und niedrigerer Rohstoffkosten im dritten Jahresviertel mehr verdient als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei um fünf Prozent auf 185,7 Millionen Euro gestiegen, teilte der Konkurrent von Hochtief und Bilfinger Berger am Montag in Wien mit. Unter dem Strich verdiente Strabag nach Minderheiten 126,2 Millionen Euro. Das war ein Plus von elf Prozent zum Vorjahreszeitraum. Die Bauleistung sackte um sieben Prozent auf 3,795 Milliarden Euro ab.
Für das laufende Gesamtjahr peilt die Gesellschaft aus Wien ein Ergebnis auf Vorjahresniveau an. Bei der Leistung erwartet Strabag einen Wert unter dem von 2008. Im dritten Quartal habe das Unternehmen bereits erste Aufträge aus den staatlichen Konjunkturprogrammen erhalten, sagte Unternehmenschef Hans Peter Haselsteiner. Für 2010 geht der Strabag-Chef von einer stabilen Geschäftsentwicklung aus. Mit schlechteren Marktbedingungen für die Baubranche rechnet er hingegen ab 2011, gefolgt «von einigen schwierigen Jahren ab dem Jahr 2012.»
Der Umsatz kletterte von Juli bis September um sechs Prozent auf 3,744 Milliarden Euro. Dazu beigetragen habe vor allem das deutsche Dienstleistungsgeschäft STRABAG Property & Facility Services, hiess es. Weniger umsetzen konnten die Österreicher hingegen auf dem Heimatmarkt, sowie in Tschechien und Russland.
Der Baukonzern beschäftigte bis Ende September rund 75.300 Mitarbeiter und erbrachte im Geschäftsjahr 2008 eine Bauleistung von 13,7 Milliarden Euro und das EBIT betrug 269,9 Millionen Euro. Die Kernmärkte sind Österreich und Deutschland, doch auch in ost- und südeuropäischen Ländern ist die Strabag über zahlreiche Tochtergesellschaften vertreten./ne/stb/wiz

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