Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Als Kind wunderte ich mich, dass ich bei Verwandten und Freunden in Italien und Polen nur Mineralwasser und Tee bekam. Für mich war es selbstverständlich, Leitungswasser zu trinken. Doch nun greife ich auch in der Schweiz nur noch zur Mineralwasserflasche. Lesen Sie unten, warum.
Herzliche Grüsse aus Bern
Kennen Sie TikTok? Die chinesische App erfreut sich in der Schweiz grosser Beliebtheit. Mit ihr lassen sich ganz einfach effektvolle, verspielte und witzige Kurz-Video-Clips produzieren.
Unser Redaktor Philipp Meier gewährt Ihnen einen Einblick in die Welt von TikTok und hat einige typische Clips aus der Schweiz für Sie ausgewählt.
Darin werden Schweizer Klischees bedient und auf die Schippe genommen. Einige bieten aber auch die Möglichkeit, der hiesigen Jugend über die Schulter zu schauen.
Vom Jodeln über das Schweizerdeutsche bis zu kitschigen Landschaften, alles ist dabei. Am besten schauen Sie gleich selbst.
- Der Artikel mit den Video-Clips auf swissinfo.ch.
- Wer die 20 einflussreichsten Instagrammer der Schweiz sind, erfahren Sie hier.
Skiferien in der Schweiz werden deutlich teurer: Laut Handelszeitung kosten Skimiete, Pässe, Skischule und Unterkunft in den Schweizer Bergen diese Saison rund sechs Prozent mehr als letzten Winter.
Die Bank Cler hat in einer Analyse berechnet, dass Skiferien in der Schweiz 2020 durchschnittlich sechs Prozent teurer werden. Die Schweiz gerate als Winterferien-Destination zunehmend unter Druck, resümiert die Bank im Bericht.
Die Preisunterschiede zwischen den Regionen betragen über 80%: 268 Franken pro Woche kostet ein Skipass in Airolo, 487 respektive 492 Franken in Saas-Fee und Zermatt.
Wegen des Aufkommens von «Dynamic Pricing», also der Preisanpassung an den aktuellen Marktbedarf, lohnt es sich laut Bank Cler, Skiferien frühzeitig zu buchen. Jetzt ist es eigentlich schon zu spät…
- Der Artikel der HandelszeitungExterner Link (Paywall).
- Unser Datenjournalist fand heraus: Je höher das Skigebiet, desto teurer die Tageskarten.
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Ich habe mir vorgenommen, kein Hahnenwasser mehr zu trinken. Die Pestizidrückstände machen mir Angst. Soeben hat der Bund einem krebserregenden Fungizid die Zulassung entzogen.
Produkte, die das Fungizid Chlorothalonil enthalten, werden in der Schweiz verboten. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat dem Pflanzenschutzmittel die Zulassung mit sofortiger Wirkung entzogen.
Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) befürchtet, dass gewisse Abbauprodukte dieses Fungizids langfristig negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Das BLV teilt auch eine Einschätzung der EU-Kommission, wonach Chlorothalonil wahrscheinlich krebserregend sei.
Pestizide im Trinkwasser sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Aktuell wird in der Schweiz die Toxizität der Abbauprodukte von dreissig Pflanzenschutzmitteln überprüft. Bis dahin heisst es für mich: Mineralwasser kaufen!
- Der Beitrag von SRFExterner Link.
- Auch die NZZExterner Link berichtete (Paywall).
- Eine italienische Gemeinde hat Pestizide komplett verboten, wie Sie in diesem Interview lesen können.
Seit Monaten gehen Staatsanwaltschaft und Polizei in Basel rigoros gegen junge Linke vor. Nun setzen sich ältere Aktivisten und Aktivistinnen unter dem Namen «Grauer Block» für die jungen Demonstranten ein.
Hausdurchsuchungen, Anzeigen, Verhaftungen: Es geht nicht etwa um ein schweres Verbrechen, sondern um die Teilnahme an einer unbewilligten Demo. Vor einem Jahr fand in Basel unter dem Namen #BaselNazifrei eine Demonstration statt, an der es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstrierenden und der Polizei kam.
Die Staatsanwaltschaft eröffnete in der Folge um die sechzig Verfahren gegen Demonstranten. Die vorgeworfenen Delikte: Landfriedensbruch, Körperverletzung, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, Sachbeschädigung, Störung des öffentlichen Verkehrs.
Die WOZ berichtet, wie ältere Aktivisten und Aktivistinnen einen Polizeiposten aufsuchen, um ihre Personalien aufnehmen zu lassen. Obwohl sie ebenfalls an #BaselNazifrei teilnahmen, wurden sie nicht strafrechtlich verfolgt – weil sie alt sind. Die Justiz wolle mit Repression gezielt junge Leute aus der ausserparlamentarischen Linken einschüchtern, sagt der «Graue Block».
- Die Reportage der WOZExterner Link (Paywall).
- Ein Artikel über das Demonstrationsrecht.
Grossbritannien hat gewählt. Die Tories errangen einen Erdrutschsieg. Wir wollen wissen, was die rund 36000 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer im Vereinigten Königreich vom Resultat halten.
«Brexit-Boris hat es geschafft und sich die absolute Mehrheit im Parlament gesichert», schreibt etwa der BlickExterner Link.
«Alle Hochrechnungen und die eintreffenden Resultate sprechen für sich», so die Aargauer ZeitungExterner Link. Mit einem Erdrutschsieg gewinnen die Tories die Parlamentswahlen. «Alle anderen Parteien, allen voran die Labour-Partei verlieren – mit Ausnahme der schottischen Nationalisten», so die AZ weiter.
Das Resultat in Grossbritannien bewegt weltweit. Ihre Meinung zu diesem Thema, liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, interessiert uns ebenfalls.
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🎄 ADVENTSKALENDER 🎄
Hier stellen wir Ihnen im Advent jeden Tag eine kulinarische Spezialität aus einem anderen Kanton vor. Ein Stück Heimat – egal, wo Sie gerade sind.
13. Dezember: 🥧die Zwetschgenwähe🥧
Die Zwetschgenwähe (Gâteau au pruneaux du Jeûne) ist eine Schweizer Spezialität, die im ganzen Land geschätzt wird.
In der Westschweiz, insbesondere in den protestantischen Kantonen Neuenburg, Waadt und Genf, wird sie stark mit dem Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag assoziiert.
Woher stammt diese Tradition? In seinen Ursprüngen war der Buss- und Bettag auch ein Fastentag. Es entstand deshalb der Brauch, an Stelle eines Sonntagsbratens eine Suppe und einen Zwetschgenkuchen zu essen.
Das Rezept finden Sie auf swissinfo.ch.
Meine Kollegin, Emilie Ridard, hat die Genfer Spezialität gleich selbst gebacken. Sie erzählt davon auf unserem Instagram-Account.Externer Link
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