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Honorarkonsul auf Fidschi

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Das ging ziemlich in die Hose: In einem Zeitungsporträt über den Schweizer Honorarkonsul auf Fidschi ist Hitlers "Mein Kampf" in der Bibliothek sichtbar.

Herzliche Grüsse aus Bern

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Fidschi ist ziemlich weit weg von der Schweiz. Das schützt jedoch nicht vor einem Shitstorm.

Rolf Gfeller ist Honorarkonsul der Schweiz im pazifischen Inselstaat Fidschi. Das ist in der Regel ein ruhiger Posten.

Ein Zeitungsporträt stört diese Ruhe nun gewaltig: Auf dem Bild im Büro von Gfeller ist einem Leser aufgefallen, dass sich Adolf Hitlers «Mein Kampf» in der Bibliothek befindet.

Das ist – gelinde gesagt – problematisch. Immerhin empfängt ein Honorarkonsul Gäste in offizieller Funktion in seinem Büro. Das Eidgenössische Aussendepartement EDA klärt nun ab.

Kampfjet
Keystone/Steffen Schmidt

Die Kampfjet-Abstimmung kommt näher. Heute erscheinen unsere ersten Artikel zum Thema.

Die Ferien sind grösstenteils vorbei, der Abstimmungskampf nimmt langsam Fahrt auf: Neue Kampfjets ja oder nein? Wir beginnen unsere Berichterstattung zur Kampfjet-Abstimmung.

Mit harten Bandagen wurde bei Rüstungskäufen schon immer gekämpft – etwa beim Kauf des Tiger F5 im Jahr.

Übrigens: Vom Bodensee bis nach Genf braucht ein F/A-18-Jet etwa 15 Minuten. Das hat mir Hauptmann Maurice «Moe» Mattle im Interview gesagt, in dem wir über die tägliche Arbeit von Jetpiloten gesprochen haben.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Giannis Mavris

Was meinen Sie: Soll die Schweiz neue Kampfjets kaufen oder nicht? Was spricht in Ihren Augen dafür, was dagegen?

Hier finden Sie unseren Abstimmungs-Fokus  zu den Abstimmungen vom 27.9.2020 dazu:

22 Kommentare
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Das Volk soll über einen bezahlten Vaterschaftsurlaub entscheiden können. Die Initiative «Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub – zum Nutzen der ganzen Familie» fordert vier Wochen. KEYSTONE/PETER SCHNEIDER sda-ats

Die Schweiz kennt keinen Vaterschaftsurlaub. Das könnte sich ändern. Denn dieses Thema kommt ebenfalls an die Urne.

Norwegen, Schweden und Südkorea: Diese drei Länder verbindet die Tatsache, dass sie frischgewordenen Vätern lange Urlaube ermöglichen.

Wir haben mit drei Auslandschweizern gesprochen, die in diesen Ländern leben und Kinder haben. Sie haben uns von ihren Erfahrungen erzählt und den Bedingungen in ihren Wahlheimaten.

In der Schweiz gibt es keine einheitliche Regelung, der rechtliche Anspruch umfasst bloss wenige Tage. Das soll sich nun ändern: Am 27. September stimmen wir über den Vaterschaftsurlaub ab.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Renat Kuenzi

Wie lange sollte der bezahlte Vaterschaftsurlaub dauern?

Die Schweiz stimmt am 27. September 2020 über den Vaterschaftsurlaub ab. Alles zum Thema finden Sie in unserem Abstimmungs-Fokus .

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Die Mitglieder von Exit wollen sich weiterhin dafür einsetzen, dass für Betagte der Zugang zum Altersfreitod erleichtert wird. (Themenbild) KEYSTONE/ALEXANDRA WEY sda-ats

Wer Mitglied bei der Sterbehilfeorganisation Exit sein will, muss künftig wahrscheinlich in der Schweiz wohnhaft sein.

Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer werden künftig wohl nicht mehr die Möglichkeit haben, Mitglied bei der Sterbehilfeorganisation Exit zu werden. Die Organisation plant nämlich eine Änderung ihrer Statuten.

Die Organisation weist auf den grossen Aufwand hin, der mit Abklärungen im Ausland verbunden ist. Die wenigsten Länder kennen eine Sterbehilfe.

Von den Exit-Mitgliedern lebt nur eine Minderheit im Ausland. Im letzten Jahr betrafen fünf von 862 Freitod-Begleitungen Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer.

Paula Troxler

Müsste ich etwas Positives benennen, das aus der Corona-Krise hervorgeht, dann wohl, dass wir hier in der Schweiz, Sie, liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, besser kennenlernen dürfen.

Zahlreiche Medien interessieren sich seit dem Ausbruch der Pandemie stärker für die Auslandschweizer-Community und publizieren fast täglich Geschichten über Schweizerinnen und Schweizer, die im Ausland leben.

Sei es, weil sie von der Krise besonders betroffen sind oder weil sie durch aussergewöhnliche Projekte oder Geschäftsideen auffallen. Auch Einzelschicksale finden den Weg in die Presse.

So hat etwa die «Schweiz am Wochenende» jüngst vier Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer erzählen lassen, wie das Leben während Corona in Kolumbien, Indonesien, Westafrika oder Indien aussieht. Von Lebensmittelknappheit, Fake News oder einer eigenen Corona-Erkrankung haben sie berichtet.

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