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Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Die September-Abstimmung rückt näher. Wissen Sie schon, was Sie bei der "Begrenzungsinitiative" ankreuzen? In der Schweiz streitet man darüber, ob die Bilateralen der Schweiz mehr Wohlstand bringen oder nicht.

Herzliche Grüsse

Abstimmungsplakat
© Keystone / Peter Schneider

Bringen die Bilateralen der Schweiz mehr Wohlstand? Laut diversen Studien ja. Doch nun kommt eine Londoner Studie zu einem anderen Ergebnis. Die Frage sei, wie solche völlig unterschiedlichen Einschätzungen entstünden, schreibt die NZZ.

Laut diversen Schweizer Studien (BAKExterner Link, EcoplanExterner LinkKonjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF)Externer Link, EconomiesuisseExterner Link) steigern die bilateralen Verträge das Wirtschaftswachstum in der Schweiz deutlich. Doch ein 100-seitiges PapierExterner Link vom Londoner Institut Europe Economics im Auftrag der SVP kommt zu einem anderen Schluss.

Zwar hätten einzelne Verträge eine positive Wirkung auf das Schweizer Pro-Kopf-Einkommen, doch dies werde durch die massiv negative Wirkung der Personenfreizügigkeit weit überkompensiert, so die Studie. Die Wirtschaftsleistung pro Kopf sei wegen der Einwanderung um über 4% gesunken.

«Wirtschaftskunde ist nicht Physik», schreibt die NZZ und legt detailliert dar, weshalb die Studien zu solch unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Das fängt bei der Wahl der Vergleichsperiode an und geht bis zur Schätzmethode gestützt auf wenig plausible Vergleichsländer. Am Ende sind alle Studien nur begrenzt aussagekräftig.

Strand
Keystone / Stefan Sauer

In diese Länder dürfen Schweizer noch reisen: Der Blick hat die komplizierten Einreisevorschriften aller Herren Länder für Schweizerinnen und Schweizer aufgedröselt.

Schweizerinnen und Schweizer sind im Grossteil Europas von der Quarantäne befreit. An vielen öffentlichen Orten gilt aber eine Maskenpflicht. Dies gilt beispielsweise in Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Grossbritannien, Italien, Kosovo, Kroatien, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Serbien, Spanien, Türkei und Ungarn.

In gewisse Länder darf man nur einreisen, wenn man einen negativen Corona-Test hat. Dies gilt zum Beispiel für Länder wie die Bahamas, Bosnien und Herzegowina, Costa Rica, Dominikanische Republik, Kenia und Sri Lanka.

Wieder andere Staaten haben sich entschieden, Schweizer nur einreisen zu lassen, wenn sie in Quarantäne gehen. Zum Beispiel Estland, Irland, Island, Litauen, Norwegen und Südkorea. Gar nicht einreisen darf man in Länder wie Argentinien, Australien, China, Israel, Japan, USA, Thailand und viele mehr (die vollständige Liste finden Sie auf blick.ch).

Mann werkelt an Uhr
swissinfo.ch

Eine eigene Uhr zusammensetzen und sie am Ende des Tages nach Hause mitnehmen: Das bietet das Startup Initium Uhrenliebhaberinnen und -liebhabern aus der Schweiz und der Welt. Mein Kollege Samuel Jaberg hat es ausprobiert. Begleiten Sie ihn im Video.

Das Startup Initium bietet Einführungskurse in die Uhrmacherei. Das Unternehmen mit acht Angestellten verfügt über Ateliers in Le Noirmont im Kanton Jura, aber auch in Genf und in der Region Zürich. Das Konzept wurde lange geheim gehalten, dennoch fand es bereits einige Nachahmer.

Initium bietet verschiedene Halbtages- oder Tageskurse an. Der Preis variiert zwischen 1690 und 2690 Franken. Dafür darf man aber auch gleich die Uhr mit nach Hause nehmen.

Während eines Tages zog unser Fachjournalist einen Kittel an und schlüpfte in die Haut eines Uhrmachers. Mit mehr oder weniger Erfolg versuchte er, selber eine Uhr unter dem Label «Swiss Made» zusammenzubauen.

Bangkok von oben
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Der Auslandschweizer Erich Christen (85) ist seit drei Monaten in der Schweiz gestrandet. Er will nach Hause – nach Thailand, erzählt er gegenüber dem Blick.

Christen besuchte seinen Sohn in der Schweiz und wäre eigentlich am 1. Juni zurück in seine Wahlheimat Thailand geflogen. Wegen der Corona-Pandemie musste er die Abreise schon viermal verschieben. Er steckt in Zürich fest.

Er vermisst seine Frau, von der er bisher nie länger als drei Wochen getrennt war. Nun wohnt er unfreiwillig seit über drei Monaten im Zürcher Hotel Trip Inn. Christen fehlen das gesunde Essen und die feuchte Hitze von Thailand.

Der aktuelle Abflugtermin ist der 2. September. Doch ob er dann wirklich nach Thailand fliegen darf, ist noch ungewiss. Die Zahl der Neuinfektionen in der Schweiz steigt wieder. 

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