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Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Heute ist Internationaler Tag der Frau. Trotz Frauenstimmrecht rund um den Globus ist im Kampf für Gleichstellung und gegen Diskriminierung erst wenig geschehen. Es bleibt noch sehr viel zu tun!

Herzliche Grüsse und bleiben Sie gesund!

Die 46-jährige EU-Botschafterin Sabine Monauni hat trotz Patt bei den Wahlen, Chancen auf das Chefamt in der Regierung. Keystone/fbp sda-ats

Beim Frauenstimmrecht war Liechtenstein sogar noch später dran als die Schweiz.

1984 war es im Ländle, wie sich das Fürstentum auch nennt, soweit: Die Liechtensteinerinnen erhielten ihr Stimmrecht. Doch wie in der Schweiz und in allen Ländern liegt damit in Sachen Gleichstellung immer noch ganz Vieles im Argen – zu Vieles!

Das erfuhr auch Sabine Monauni: Die erste Frau, die im Ländle für das Amt der Regierungschefin antrat, erhielt zwar im Februar prompt am meisten Stimmen.

Doch weil die Wahlzettel nicht in allen Teilen des Fürstentums gleich gewichtet werden, verlor sie das Rennen an ihren männlichen Konkurrenten. Hmm, war da nicht mal was mit «ein Mensch, eine Stimme» oder so ähnlich?

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

Ziehen Sie in Erwägung, wegen der Corona-Pandemie zurück in die Schweiz zu ziehen?

Sei es aus finanziellen / geschäftlichen Gründen, oder etwa um Ihre Kinder hier zur Schule zu schicken? Immer mehr Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern entscheiden sich dazu, in die Schweiz zurückzukehren. Gehören Sie auch dazu? Wir würden gerne über Ihre Erfahrungen sowie von Ihren Plänen und Vorbereitungen hören. Schreiben Sie uns. Diese Auslandschweizerin erzählt uns, wie sie den…

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ldd

Gründerinnen von Startups haben es schwerer.

Sie studieren und entwickeln gute Ideen und Projekte wie die Männer auch: Frauen. Also, was solls? Doch Startups sind meist immer noch Männersache – auch im 21. Jahrhundert.

Eine Erklärung: Geldgeber, ohne die keine Gründerunternehmen abheben kann, vertrauen eher den Männern.

Davon können auch drei junge Zürcherinnen ein Lied singen, die ein Video-Game entwickelt haben. Sie wurden oft nicht ernst genommen oder an Netzwerke verwiesen, die Frauenprojekte unterstützen.

© Keystone / Gaetan Bally

Ausgebremst, verspottet, eingeschüchtert, diskriminiert: 78 Journalistinnen des Tamedia-Verlags erheben in einem offenen Brief an die Chefredaktion schwere Vorwürfe.

Sie erhalten tiefere Löhne, haben weniger Chancen und erfahren weniger Wertschätzung: Knapp 80 Kolleginnen aus den Redaktionen von Zeitungen von Tamedia, der grössten privaten Mediengruppe der Schweiz, beklagen strukturelle und systematische Benachteiligungen.

Beispiel dieser Kultur der alltäglichen Herabsetzungen gefällig? «Du bist hübsch, du bringst es sicher noch zu was.» Mit Äusserungen wie dieser vernichten «liebe Kollegen» schlichtweg die Fähigkeiten und Kompetenzen einer Mitarbeiterin.

Die Geschäftsleitung hat reagiert und versprochen, verbindliche Ziele für die Frauenförderung zu setzen. Noch besser wäre, für primitive Sprüche und Diskriminierungen jeglicher Art ab sofort die Null-Toleranz zu verkünden.

© Keystone / Anthony Anex

Eine zwingende Kultur des Einverständnisses für Sex: Das fordern Frauen, die selber Opfer von sexueller Gewalt sind.

Zehn Frauen fordern Bundesrat und Parlament zur Anerkennung auf, dass Sex ohne Einwilligung künftig gesetzlich als Vergewaltigung gelten soll.

Die Straftatbestände der sexuellen Nötigung und der Vergewaltigung sollten erweitert werden. Und zwar um alle Formen von Geschlechtsverkehr, der nicht ausdrücklich einvernehmlich ist, so ihre Forderung.

Auch wenn keine Nötigung vorliege, könnten die Erfahrungen von Geschlechtsverkehr gegen den eigenen Willen traumatisch sein, schreiben die Frauen in einer Mitteilung.

Keystone

Nein zum Burkaverbot und dem Freihandel mit Indonesien, ebenfalls Nein zur elektronischen Identität – so hat die Fünfte Schweiz abgestimmt.

Die Schweizerinnen und Schweizer im Ausland zeigten einmal mehr, dass sie politisch anders ticken als die Mehrheiten im «Homeland».

Während in der Schweiz das Burkaverbot und das Palmölabkommen knapp durchkamen, liessen Sie die beiden Vorlagen knapp durchfallen.

Die elektronische Identität E-ID von privaten Anbietern wollten zwar auch Sie nicht. Aber Ihr Nein war mit gut 53% doch deutlich milder als die 65%-Abfuhr durch die Stimmenden insgesamt.

Die Zahlen sind aber nicht repräsentativ, da nur 12 Kantone die Stimmen der Fünften Schweiz separat ausweisen.

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