The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Debatten
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast
Geld

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Was kann ich Ihrer Meinung nach tun, um die Umwelt zu schonen? Den Aufwand mit der Abfalltrennung könne ich mir sparen, sagt ein Professor für Umwelttechnik heute auf SWI swissinfo.ch. Lesen Sie unten, was ich – und Sie – stattdessen tun sollen.

Herzliche Grüsse

Mann
swissinfo.ch

Unser Umweltproblem: Zu viel Geld! Das schreibt der Professor für Umwelttechnik Rainer Bunge.

Die Reichen belasten die Umwelt am stärksten. Laut Bunge ist daher unser grösstes Umweltproblem der Umstand, dass wir in der Schweiz ein hohes Einkommen haben und durch den damit erkauften Konsum die Umwelt schädigen.

Was sollen wir tun? Laut Bunge ist es sinnvoll, «Erlebnisse» zu konsumieren, also Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Sprich: Taxi fahren, ein Restaurant besuchen, ins Kino oder Museum gehen.

Eine weitere Möglichkeit bestehe darin, «Luxusgüter» zu konsumieren. So stifte der Kauf einer teuren Uhr nicht mehr Umweltschaden als der einer Billiguhr, «vernichte» aber sehr viel mehr Geld, welches an anderer Stelle ausgegeben einen wesentlich grösseren ökologischen Schaden auslösen würde.

  • Den ganzen Meinungsartikel, der zuerst auf Higgs.ch publiziert wurde, finden Sie auch auf swissinfo.ch.
  • Heute lesen Sie zudem auf swissinfo.ch: Schweizer Forschungsinstitute erforschen Möglichkeiten zur Herstellung von Treibstoff aus erneuerbaren Ressourcen.
Ursula von der Leyen
Keystone / John Thys

An seiner heutigen Sitzung beriet der Bundesrat erneut, mit welchem Mandat Bundespräsident Guy Parmelin am Freitag nach Brüssel zum Treffen mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen reisen soll.

An der Pressekonferenz bestätigte Bundesratssprecher André Simonazzi, dass der Bundesrat sich an der Sitzung «aktiv auf das Treffen vorbereitet» habe, Informationen zum Inhalt wollte er aber nicht geben. «Der Bundesrat ist bereit», sagte er lediglich.

Unser Korrespondent in Brüssel schreibt, die Europäische Kommission wolle der Schweiz in drei strittigen Fragen wesentliche Zugeständnisse machen. Das geht aus Dokumenten hervor, die SWI swissinfo.ch exklusiv einsehen konnte.

Der Schriftsteller François Cherix schreibt in einem Meinungsartikel auf swissinfo.ch: «Die Schweiz von Europa isolieren zu wollen, ist etwa so, wie wenn man davon träumte, das Matterhorn aus den Alpen zu reissen

  • Der Artikel unseres Korrespondenten Alain Franco in Brüssel.
  • Den Meinungsartikel von François Cherix finden Sie ebenfalls auf swissinfo.ch.
  • Laut einem Artikel der NZZExterner Link verliert die EU die Geduld (Paywall).
Ausgebrannter Geldtransporter
Keystone / Laurent Gillieron

Überfälle auf Waffengeschäfte: Banden aus Lyon in Frankreich gehen in der Schweiz auf Beutezug, berichtet SRF News.

Letzten Monat konnte dank internationaler Fahndung eine Bande von Waffenschiebern in Lyon festgenommen werden. Hunderte von Waffen aus Schweizer Geschäften, Geld und Drogen wurden von der Gendarmerie sichergestellt.

Die Banditen sind in der Schweiz keine Unbekannten: In den letzten Jahren überfielen Verbrecher aus Lyon wiederholt Geldtransporter, Wechselstuben und Banken in der Schweiz.

Die Banden agierten professionell und skrupellos, so SRF News. Sie entführen, sie legen Feuer und sie schiessen um sich.

  • Der Bericht von SRFExterner Link News.
  • Hier finden Sie einen Artikel meiner Kollegin Katy Romy über diese Bandenkriminalität.
  • SWI swissinfo.ch berichtete bereits 2011 über die Banden aus Lyon.
Externer Inhalt
Eine Frau mit pinken Haaren
© 2021 Bloomberg Finance Lp

Einer Luzerner Hackerin drohen in den USA über 20 Jahre Gefängnis, berichtet die Republik. Die Schweizerin hat Daten der Firma Intel und Sicherheitslücken von Überwachungskameras publik gemacht.

Der Vorwurf: Die Schweizer Hackerin Tillie Kottmann soll sich Zugang zu verschiedenen Firmen verschafft, dort Daten gestohlen und diese dann via ihren Twitter-Account beziehungsweise ihre Website publiziert haben.

Vieles von dem, was Kottmann getan hat, ist in der Schweiz nicht strafbar. Ein Prozess in der Schweiz wäre daher das kleinere Problem. Eine Verurteilung in den USA aber problematischer.

Zwar liefert die Schweiz keine eigenen Bürgerinnen und Bürger aus, doch es besteht das Risiko, dass die Schweizer Hackerin die Schweiz nie mehr verlassen kann.

Meistgelesen
Schweizer Diaspora

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft