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Geldnoten

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Kommt nun der grosse wirtschaftliche Aufschwung? Nach dem Sommer soll es abgehen, glauben viele Ökonomen. Was sicher kommt, ist das Rentenalter 65 für die Frauen – das beschloss heute das Parlament.

Herzliche Grüsse aus dem Homeoffice

Geldnoten
© Schweizerische Nationalbank 2016

Die Wirtschaft nimmt Schwung auf: Die Prognosen sind optimistisch.

Nach Einschätzung von Economiesuisse wird die Schweizer Wirtschaft im laufenden Jahr um 3,4% zulegen, andere sprechen von 4%. Schon Ende dieses Jahres soll sich die Wirtschaft auf dem Stand von vor der Krise befinden.

Mit dem absehbaren Ende der Pandemie, der Wiedereröffnung der Wirtschaft und der schwindenden Angst wird der Konsum nachgeholt – das verschafft der Weltwirtschaft insgesamt einen einmaligen Schub.

Denn dieses Mal ist die Krise anders: Diesmal wurde die Wirtschaft gezielt in eine Art von Koma versetzt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. Offenbar wacht der Patient langsam wieder auf. Eine andere Art des Aufwachens gab es zudem für die Frauen: Das Parlament hat heute das Rentenalter 65 für sie beschlossen.

Comic
Philip Schaufelberger

Die Schweiz und die EU: Die endlose Geschichte geht weiter.

Das Rahmenabkommen ist tot, die Diplomatie zwischen der Schweiz und der EU geht weiter. Und zwar, «als wäre nichts gewesen», wie Bundesrätin Karin Keller-Sutter nach dem Treffen mit den EU-Innenministern in Luxemburg sagte. Gleichzeitig war Bundespräsident Guy Parmelin bei einem Staatsbesuch in Slowenien, das die EU-Ratspräsidentschaft innehat.

Das klingt gut, aber man kommt nicht darum herum zu glauben, der Bundesrat mache gute Miene zum bösen Spiel. Klar hat die EU im Moment Dringenderes zu tun. Aber genau das könnte zu unserem Problem werden: Einfach nicht mehr als wichtig genug angesehen werden – und vergessen gehen.

Mehr erfahren wir wohl am 22. Juni: An ihrem Treffen in Luxemburg sollen sich die Europaminister ein erstes Mal über die gescheiterten Verhandlungen mit der Schweiz austauschen.

Alexandra Janssen und Fabio Canetg
Geldcast

Der neue Geldcast ist da: Heute mit der Ökonomin Alexandra Janssen.

Endlich geht es weiter: Unser Geldpolitik-Podcast von Fabio Canetg geht in die nächste Runde.

«Es ist nicht die Aufgabe der Zentralbanken, die Märkte zu beeinflussen», sagt Alexandra Janssen. Sie ist das neue Aushängeschild der liberalen Ökonomen-Szene und eine pointierte Kritikerin tiefer Zinsen.

Die milliardenschweren Kaufprogramme der US-Zentralbank Fed und der Europäischen Zentralbank hätten schon Auswirkungen gehabt, so die 31-jährige Ökonomin. «Aber nicht dort, wo die Zentralbanken den Effekt haben wollen.»

Geschirr
Martin_schmitter

Recycling im Kleinen – nun ganz gross: Eine Schweizer Erfolgsgeschichte.

Wer in Bern auswärts Essen abholt, kennt sie: Die auberginefarben Plastikboxen der Firma Recircle. Die Pandemie hat dem praktischen Mehrweggeschirr zünftig Boost gegeben.

Allein in der Stadt Bern fallen jedes Jahr beim Take-Away tausend Tonnen Abfall an. Die Zunahme des rezyklierbaren Geschirrs ist da sicher ein gutes Gegenmittel.

Nun expandiert die Firma in weitere Länder. Der EU-Markt ist besonders interessant, denn ab Juli 2021 werden Einwegplastik-Produkte verboten. Anders als in der Schweiz, wo so etwas nicht vorgesehen ist.

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