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Transparent: Gleiche Arbeit, gleicher Lohn - erst dann gleiches Rentenalter

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Die vom Parlament beschlossene Reform der Altersvorsorge will das Rentenalter der Frauen von 64 auf 65 Jahre anheben. Das kommt nicht überall gut an: Nun darf das Schweizer Stimmvolk entscheiden.

Beste Grüsse aus dem Homeoffice

Demonstration gegen höheres Rentenalter
Keystone / Peter Schneider

100’000 Unterschriften – doppelt so viel, wie nötig wären – haben linke Parteien und die Gewerkschaften für das Referendum gegen die Erhöhung des Frauenrentenalters bereits gesammelt.

Auf die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) kommen in den nächsten Jahren Milliardendefizite zu. Eine Reform ist dringend nötig, der letzte Versuch scheiterte 2017 am Stimmvolk.

Das Parlament hat deshalb ein neues Reformpaket geschnürt. Nun ist klar: Auch über dieses wird an der Urne entschieden. Stein des Anstosses ist für die Linke die geplante Anhebung des Frauenrentenalters von 64 auf 65 Jahre. Damit würden Frauen und Männer im gleichen Alter pensioniert.

Den Linken und den Gewerkschaften passt das nicht. «Die Frauen sind wütend«, sagt Gewerkschaftsboss Pierre-Yves Maillard. Anstelle sich um die Gleichstellung der Frauen zu kümmern, würden die Bürgerlichen die Fraueninteressen direkt angreifen.

Das Baurs-Gebäude
Aus Zeitschrift «Werk» 1945, ETH-Bibliothek

Heute in unserer Serie zum Schweizer Kulturerbe im Ausland: Eine Schweizer Kokosnuss-Plantage in Sri Lanka, die zum internationalen Unternehmen wurde.

Der Schweizer Alfred Baur reiste 1884 als 19-Jähriger ins nach Sri Lanka, um auf einer Kokosnussplantage einer Schweizer Lebensmittelfirma zu arbeiten. Bald kaufte er sich seine eigene Plantage und machte sich selbstständig.

Das war die Geburtsstunde der «A. Baur, The Ceylon Manure Works». Richtig gross geworden ist Baurs im Dünger-Geschäft, doch viele weitere Zweige sind dazugekommen: Der Konzern importiert Medikamente und Hero-Konfitüren, vertreibt Textilmaschinen und fertigt Schweizer Flüge ab.

Obwohl Baur kinderlos lebte, führte mit einer Ausnahme bis heute immer ein Schweizer das Unternehmen. Der aktuelle CEO Rolf Blaser wohnt wie seine Vorgänger im Unternehmenshauptsitz in Colombo. Das Gebäude wurde während des zweiten Weltkriegs von Schweizer Architekten geplant. Blasers Arbeitsweg: Eine zweiminütige Liftfahrt.

  • Meine Kollegin Melanie Eichenberger schreibt hier über die Firma.
  • In Folge 1 und Folge 2 der Serie ging es um Schweizer Chalets in Kanada.

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Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

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Kennen Sie Orte, Gebäude, Kunstobjekte in Ihrem Aufenthaltsland, die eng mit der Schweizer Auswanderungsgeschichte verbunden sind?

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Corinne Suter mit Goldmedaille
© Keystone / Jean-christophe Bott

Für die Schweiz gab es heute Nacht Goldmedaille Nummer vier und fünf an den Winterspielen in Peking.

Mathilde Gremaud wird in Peking Olympiasiegerin in der noch jungen olympischen Disziplin Freeski-Slopestyle. Damit ist sie im Besitz eines ganzen Medaillensatzes: Letzte Woche holte sie die Bronzemedaille im Big Air, vor vier Jahren Silber im Slopestyle.

Corinne Suter holte derweil Gold in der Abfahrt. Und sorgte für einen Rekord: Zum ersten Mal holt die Schweiz vier Goldmedaillen im Ski Alpin bei Olympischen Spielen!

Nur etwas relativiert das historische Resultat: Früher gab es schlicht weniger Alpin-Disziplinen, in denen man eine Medaille holen konnte. Doch das soll die Euphorie nicht bremsen.

Gefängniszelle
© Keystone / Gaetan Bally

Über 800 Zürcher:innen gehen vier Tage ins Gefängnis – freiwillig!

Ich halte es nach zwei Jahren Pandemie kaum mehr aus, alleine in vier Wänden rumzusitzen. 832 Zürcher:innen scheinen jedoch daran Gefallen gefunden zu haben: Sie meldeten sich freiwillig, um in Zürich für vier Tage ein neues Gefängnis zu testen.

Damit ist die neue Haftanstalt bereits ausgebucht. Der Testlauf soll unter möglichst realitätsnahen Bedingungen stattfinden: Inklusive Hofgang und Essensverteilung. Handy und Bargeld müssen beim Eintritt abgegeben werden.

Einen wichtigen Unterschied zum «echten» Gefängnisaufenthalt (und zur Pandemie) gibt es doch: Wem es zu viel wird, kann das Experiment jederzeit abbrechen.

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