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Heute in der Schweiz

Liebe Schweizer:innen auf der ganzen Welt

Kürzlich hat mir ein Arbeitskollege erzählt, dass sein Sohn Land im Metaverse kaufen will. "Meta – was?", habe ich mich da gefragt. Geht es Ihnen auch so? Der Tech-Riese Meta investiert momentan Milliarden in den Aufbau einer 3D-Welt. Auch in Zürich.

Herzliche Grüsse aus dem Home-Office.

Keystone / Dsk

Treffen in Kiew: Europäische Regierungschefs besuchen Selenski.

Die Regierungschefs von Polen, Tschechien und Slowenien wollen heute zu einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski nach Kiew reisen. Nach Medienangaben haben sie heute Morgen bereits die polnisch-ukrainische Grenze überquert.

Der Besuch sei mit EU-Ratspräsident Charles Michel und EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen abgestimmt. «Ziel des Besuchs ist es, die uneingeschränkte Unterstützung der Europäischen Union für die Ukraine und ihre Freiheit und Unabhängigkeit zum Ausdruck zu bringen», so der tschechische Ministerpräsident Petr Fiala auf Twitter.

Für Aufsehen hat auch eine Protestaktion einer russischen Journalistin gesorgt. Sie stürmte während der Nachrichtensendung von Chanel One Russia mit einem Plakat die Sendung. «Nein zum Krieg. Ihr werdet belogen. Glaubt der Propaganda nicht!» Dazu rief sie mehrmals laut: «Nein zum Krieg, nein zum Krieg, nein zum Krieg!» Danach wurde sie abgeführt und erwartet ihre Anklage – was angesichts der drakonischen neuen Zensurgesetzen nichts Gutes verheissen lässt.

Keystone / Anthony Anex

Start-Ups und Drogensüchtige: Überraschendes aus den Corona-Jahren.

Anfangs Pandemie war die Sorge gross: Man sah Covid-19 für schwer Drogenabhängige als besonders tödliche Gefahr. Doch diese Befürchtungen haben sich nicht bestätigt. Eine Studie zeigt: Statt schwere oder tödliche Verläufe hatten die rund 1000 Betroffenen durchs Band auffallend milde Corona-Erkrankungen. Es habe keinen einzigen schweren Verlauf gegeben und niemand sei an Corona gestorben.

Ebenfalls erstaunlich: Noch nie wurden so viele Firmen neugegründet wie in den Jahren 2020 und 2021. Im vergangenen Jahr waren es 50’545 an der Zahl. Viele haben ihre Karrierepläne während der Pandemie überdacht und sich gewagt, den Weg in die Selbstständigkeit zu beschreiten. Ein gutes Zeichen für die Schweizer Volkswirtschaft.

Aktuell bleiben die Ansteckungszahlen in der Schweiz hoch. In den beiden Basel liess auch die letztwöchige Fasnacht die Zahlen steigen. Heute meldete das BAG 29’026 Fälle.

Copyright 2022 The Associated Press. All Rights Reserved

Meta (früher Facebook) investiert Milliarden in den Aufbau einer 3D-Welt.

Der Tech-Riese Meta hat ein Büro in Zürich eröffnet, wo dereinst bis zu 300 Fachleute beschäftigt werden sollen. Einer der Hauptgründe, warum Meta in den Standort Zürich und die Schweiz investiert, ist der Zugang zu Spitzenforschung.

Das Metaverse ist eine virtuelle 3D-Welt, in der die User:innen mithilfe neuer Technologien wie Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) mit anderen Menschen interagieren und Dinge erleben können.

Microsoft-Chef Satya Natella bezeichnet es als «Das nächste Internet». Der deutsche Tech-Vordenker Richard Gutjahr sagt, es «könnte grösser werden als Buchdruck und Internet zusammen.» Und Mark Zuckerberg spricht von einer Milliarde Nutzern, Hunderten Milliarden Umsatz an E-Commerce und Millionen neuer Jobs.

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© Keystone / Gaetan Bally

Die Energiewende erhält durch den Ukraine-Krieg weiter Schub.

Erdsonden boomen. Laut einem Bericht des Tages-Anzeigers hat der Verkauf von Wärmepumpen stark zugenommen. Die Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz (FWS) meldete 2021 33’700 installierte Wärmepumpen – Rekord. Im Vorjahr waren es 28’000 gewesen, im Jahr davor 24’000.

Zusätzlich verstärkt wird die Nachfrage nun durch den Ukraine-Krieg, wie FWS-Geschäftsführer Stephan Peterhans im Tages-Anzeiger sagt. Er rechne damit, dass immer mehr Hausbesitzer jetzt erst recht nach Alternativen zu teurem Gas und Erdöl suchen würden. Das starke Wachstum dürfte sich deshalb 2022 fortsetzen.

Schweizweit sind mittlerweile rund 400’000 Wärmepumpenanlagen in Betrieb, meistens in Ein- und kleinen Mehrfamilienhäusern.

Der Boom ziehe auch Branchenfremde ohne grosse Kenntnisse vom Bohrgeschäft an, die das schnelle Geschäft wittern würden. Dieses Phänomen habe es vor rund zehn Jahren schon einmal gegeben. Damals habe der böse Spruch die Runde gemacht: Sogar Coiffeure würden ein Bohrgerät kaufen.

© Keystone / Urs Flueeler

Der Himmel über der Schweiz leuchtete heute Vormittag hellorange.

Gefühlt seit Wochen ist der Himmel über der Schweiz blau. Die letzten schwachen Niederschläge gab es auf der Alpennordseite Ende Februar. Bis gestern Morgen war es trocken. Nun hat es da und dort ein bisschen getröpfelt. Nennenswerte Niederschläge sind bis auf Weiteres nicht in Sicht.

Aber nicht die Wolken und der seltene Regen liessen die Menschen in der Schweiz staunen. Nein, es war der hellorange, ockergelbe Himmel: Die Schweiz wurde heute vom Saharastaub eingefärbt. Das Tiefdruckgebiet Elke dreht vor Spanien und Marokko seine Kreise und sorgt dafür, dass Luft direkt aus der Saharawüste in die Schweiz befördert wird – und mit ihr der Staub, schreibt der Tages-Anzeiger.

Insgesamt wehen jedes Jahr rund 500 Millionen Tonnen Sand aus der Sahara in verschiedene Erdteile, teils Tausende Kilometer weit. Der Staub schaffte es sogar schon bis nach Island – und legte dafür eine Distanz von über 5000 Kilometern zurück.

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