Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Wenn Tote eine Reise machen, oder warum immer mehr Deutsche die Asche verstorbener Angehöriger in die Schweiz schicken lassen. Bei uns erfahren Sie es.
Mit besten Grüssen
Die strikte deutsche Friedhofspflicht schickt manche Trauernde in die Schweiz. Hier herrscht Freiheit darüber, was Hinterbliebene mit der Asche von Angehörigen machen.
In Deutschland dagegen gilt die Friedhofspflicht. Das heisst, dass die Hinterbliebenen Verstorbene auf dem Friedhof beerdigen müssen, selbst nach einer Einäscherung.
Deutsche können diese Pflicht umgehen, indem sie Urnen an Bestatter:innen in der Schweiz schicken lassen. Wo sie sie anschliessend persönlich in Empfang nehmen.
«Was nachher mit der Asche passiert, ist dem Staat egal», sagt ein Schweizer Bestatter, der in Grenznähe einen solchen – wohlverstanden legalen – Service anbietet.
- Umgehung des Friedhofszwangs: Deutsche lassen sich «via Schweiz» bestattenExterner Link – Beitrag von SRF News.
- Deutsche Verstorbene reisen per Post in die SchweizExterner Link – Aargovia today.
- Ein lebenswerter Friedhof für alle – swissinfo.ch-Beitrag von 2018 über den Bremgartenfriedhof in Bern.
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Änderungen in der Beliebtheitsrangliste der sieben Mitglieder der Schweizer Regierung.
Bislang war Innenminister Alain Berset der unangefochtene Primus, was die Gunst der Menschen im Land betraf.
Die Affäre um Indiskretionen aus seinem Departement während der Coronapandemie zeigt aber nun offenbar Wirkung.
Der Freiburger ist auf Platz drei abgerutscht. Neu sind zwei Kolleginnen am beliebtesten: Verteidigungsministerin Viola Amherd, die neu die beliebteste Bundesrätin im Land ist, und Finanzministerin Karin Keller Sutter.
Am Schluss rangieren Aussenminister Ignazio Cassis und Justizministerin Elisabeth Baume-Schneider. Die Jurassierin hatte vor ein paar Wochen in einer Umfrage der Neuen Zürcher Zeitung von der Spitze gegrüsst.
- Alain Berset verliert den SpitzenplatzExterner Link – die Umfrage von Tamedia und 20 Minuten.
- Basler Schnitzelbänggler in Hochform: «Unsri Waffe selles Lied vom Dood nid singe, sondern unser Kässeli zem Klingle bringe»Externer Link – NZZ-Auswahl der besten Spottverse an der Basler Fasnacht.
- Der Schweizer Innenminister ist nicht aus Teflon – Bericht meiner Kollegen Giannis Mavris und Balz Rigendinger von letztem Sommer.
Sie sind ein Teil des Schweizer Nationalstolzes: Die Eisenbahnen. Und sie wollen unter sich bleiben.
Ein deutsches Billigbahnunternehmen will das Schweizer Preismonopol auf Zugreisen aufbrechen: Flixtrain.
Die grasgrünen Züge sollen neu München und Zürich verbinden. Dabei können sie auf Rückenwind aus Brüssel zählen – die EU-Kommission drängt auf die Öffnung des internationalen Schweizer Zugverkehrs.
Die SBB stellen sich dagegen und reklamieren dieses Geschäft für sich, respektive die Staatsbahnen der Nachbarländer. Nur: Selber mischen die SBB im Nahverkehr in Süddeutschland mit.
- Billigzug aus Deutschland will die SBB konkurrenzierenExterner Link – Bericht der Neuen Zürcher Zeitung (Paywall).
- SBB und europäische Partner stellen neuste internationale Züge vor – unsere Agentur von 2019.
- SBB als Vorbild für die Deutsche Bahn – Artikel von Petra Krimphove von 2016, die für uns aus Deutschland berichtet.
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Was, wenn ein «Gigant der Rockmusik» statt hymnische Klänge höchst problematische Statements von sich gibt?
Roger Waters, Gründungsmitglied der epochemachenden Rockband Pink Floyd, tritt im April in der Schweiz auf. So weit so gut.
Nur: Der 79-Jährige ist eine hochproblematische Figur. Nicht, weil er seit Jahrzehnten mit den anderen, noch lebenden Bandmitgliedern um David Gilmour in einem unerbittlichen Streit ums Banderbe liegt. «Der britische Weltstar betreibt Propaganda für Russland und Wladimir Putin», schreibt die Basler Zeitung.
So trat er kürzlich im UNO-Sicherheitsrat auf – auf Einladung des russischen Botschafters im Gremium, der Waters als Gast zuschaltete.
Nun fordern manche, dass sein Konzert abgesagt werde. «Man kann auch einfach nicht hingehen, wenn der Mann mit seiner angemieteten Band in die Stadt kommt», so die BaZ. Ob Waters im Zürcher Hallenstadion auftritt, scheint mittlerweile nicht mehr so klar.
- Die dunkle Seite des Roger Waters – Bericht der Basler Zeitung.
- Kultplatte mit Kratzer: 50 Jahre «The Dark Side of the Moon»Externer Link – SRF Kultur.
- After Half a Century, «The Dark Side of the Moon» Still ReverberatesExterner Link – die Würdigung des historischen Albums in der New York Times (in Englisch).
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