Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Der 1. Oktober 2017 hat Patrick Renau verändert. An diesem Tag hat die katalanische Bevölkerung an der Urne über die Unabhängigkeit Kataloniens abgestimmt. Als Renau mitbekommen hat, wie friedlich Abstimmende von der Polizei niedergeknüppelt wurden, wusste er, dass er etwas tun musste.
Herzliche Grüsse aus Bern
Auslandschweizer in Katalonien: Direkte Demokratie statt von der Polizei niedergeknüppelt.
Auslandschweizer Patrick Renau wohnt schon sein ganzes Leben in Katalonien. Das brutale Vorgehen der spanischen Polizei bei der Volkabstimmung, die Katalonien unabhängig machen sollte, hat ihn so richtig wütend gemacht und ihn politisch geweckt.
Als Reaktion hat er beschlossen, in seiner Kleinstadt den Menschen die direkte Demokratie nach dem Vorbild der Schweiz näherzubringen. Unser Demokratie-Korrespondent Bruno Kaufmann hat Renau in Katalonien besucht und erfahren, was herauskommt, wenn man direkte Demokratie mit katalanischem Lebensgefühl mischt.
So viel sei verraten: Der Demokratie-Workshop war ein Erfolg. Es wurde diskutiert, gelacht, aber auch gestritten und geschrien. «Wir sind halt trotz allem keine ruhigen Alpenländer, sondern ein mediterranes Volk», so Renau.
- Lesen Sie hier die Reportage von SWI swissinfo.ch aus Katalonien.
- Haben Sie auch etwas Spezielles über Demokratie im Land, wo Sie leben, zu erzählen? Lassen Sie es uns wissen und mit etwas Glück erhalten auch Sie Besuch von Bruno Kaufmann.
- SWI swissinfo.ch war zu Besuch beim Schweizer Verein in Berlin und hat mit den Auslandschweizer:innen über Demokratie und die Rolle der Schweiz in Europa diskutiert.
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Heute haben die Frauen ihre eigene Fussball-WM, vor 60 Jahren war ihnen das Spielen im Club verboten.
Als Auslandschweizer:in sind Sie es sich vermutlich gewohnt, mit verschiedenen Zeitzonen zu hantieren. Aktuell findet die Fussball-WM der Frauen in Neuseeland und Australien statt, eine zeitliche Herausforderung für Fans auf der ganzen Welt. Doch wir in der Schweiz hatten Glück: Das Spiel gegen Norwegen fand heute um 10 Uhr morgens Schweizer Zeit statt. Gelitten hat also nicht der Schlaf, höchstens die Konzentration bei der Arbeit.
Goals haben die Schweizer Fussballerinnen gegen die Norwegerinnen zwar keine geschossen, dank Goalie Gaëlle Thalmann kassierte auch die Schweiz keines.
Dass Frauen Fussball spielen und eine eigene WM haben, ist heute selbstverständlich. Dies mussten sie sich jedoch hart erkämpfen. In der Schweiz war Mädchen und Frauen das Fussballspielen in Clubs verboten. In den 1970er-Jahren war es dann erlaubt, jedoch wurden die Spielerinnen wenig ernst genommen und hauptsächlich auf ihr Äusseres reduziert.
- Wie es mit dem Frauenfussball weiterging, können Sie in unserem Artikel lesen.
- Haben Sie das Spiel verpasst? 20 Minuten hat es kurz zusammengefasstExterner Link. Die Reaktionen der Fusballerinnen nach dem heutigen Match hat WatsonExterner Link.
In diesen Ländern lässt es sich als Rentner:in am besten leben.
Gestern habe ich im Briefing über den Auswanderungs-Traum geschrieben, der nur dann wahr wird, wenn finanziell alles aufgeht.
Je nach Land gelten andere steuerliche Bedingungen, deren Vergleich sich vor dem Auswandern lohnen kann. Auch für Rentner:innen, die den Lebensabend gern am Strand verbringen möchten.
Der Blick hat eine Rangliste mit Ländern erstellt, die sich für Senior:innen am meisten lohnen. Allerdings sollte man die Auswertung genau durchlesen. Monaco ist zwar auf Platz 1, aber so einfach kommt man nicht dahin. Um das Wohnrecht zu erhalten, muss man sich eine Bleibe für mindestens 700’000 Franken kaufen und zusätzlich 400’000 Franken bei einer monegasssischen Bank deponieren. Dann vielleicht doch lieber nach Thailand (Rang 4) oder Uruguay (Rang 9)?
- Schauen Sie hier, welche anderen Länder sich für Rentner:innen zum Auswandern lohnen – Artikel vom BlickExterner Link.
- Die 800’000 Auslandschweizer:innen sind gut auf der ganzen Erde verteilt, nur in sechs Staaten wohnt niemand mit Schweizer Pass – Übersicht von WatsonExterner Link.
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Schwerer Sturm in La Chaux-de-Fonds hinterlässt Spuren der Zerstörung.
Das Unwetter in La Chaux-de-Fonds hat mit erschreckender Wucht gewütet. Der Sturm am Montag hinterliess Bilder der Zerstörung: Abgedeckte Dächer, umgestürzte Strommasten, zerstörte Gebäude, die Strassen übersät mit Schutt und Ästen.
Eine Person ist dabei ums Leben gekommen, mehrere wurden verletzt. Sämtliche Zugverbindungen waren nach dem Sturm unterbrochen. Noch am Dienstagmorgen hatten rund 200 Haushalte keinen Strom.
Kurz nach dem Unwetter war in den Medien von einem Tornado die Rede, der durch La Chaux-de-Fonds gefegt sein soll. Mittlerweile sind sich die Meteorolog:innen nicht ganz sicher, ob es wirklich einer war. Verheerend war der Sturm so oder so.
- Im Bericht von SRFExterner Link sehen Sie das Ausmass der Zerstörung in La Chaux-de-Fonds.
- Eine Meteorologin erklärt, wie es zum Sturm kommen konnte – Artikel von SRF.
- Die Klima-Aktivist:innen nutzen den Sturm, um für ihre Sache zu werben – Artikel von 20 MinutenExterner Link.
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